Attacke auf Passanten in Hamburg: Ein Toter, mehrere Verletzte

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Auf eigene Kosten dürfen Anwohner des Breslauer Wegs eine Lärmschutzwand zur Staatsstraße 2369 hin bauen. 

Anwohner dürfen Wand bauen

Jetzt herrscht Ruhe: Lärmschutz am Breslauer Weg

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Die ersten beiden Schallschutzwände an der Staatsstraße 2369 stehen. Die Anwohner dürfen sie auf eigene Kosten errichten. Der Stadtrat hatte den entsprechenden Bebauungsplan dafür geändert.

Geretsried – Die Schallschutzwand könnte am Ende bis zu einem Kilometer lang werden. Der Stadt liegen allerdings bisher keine Informationen vor, ob weitere Anwohner solche Wände errichten lassen. Das Landratsamt hatte kritisiert, dass der Schutz weniger wirksam ist, wenn die Anlagen in Eigenregie errichtet werden und somit Lücken bleiben könnten. Das städtische Bauamt hielt dem entgegen, dass es bei so vielen Eigentümern nicht möglich sei, die Maßnahme durch einen Planungsträger realisieren zu lassen und die Kosten anteilig zu verteilen.

„Gewisse Einheitlichkeit“ muss sein

Wer eine Schallschutzwand errichten will, ist frei in der Umsetzung. Einen grundsätzlichen Rahmen hat die Stadt aber vorgegeben. „Das verspricht eine gewisse Einheitlichkeit“, sagt Pressereferent Thomas Loibl. Jede Wand müsse begrünt werden. Auch die Höhe sowie der Abstand zur Fahrbahn sind vorgegeben. Eigentlich sind 7,5 Meter Abstand üblich.

Da die Grundstücksgrenzen entlang der Staatsstraße aber fast einheitlich bei 3,5 Metern beginnen, wurde dieses Maß übernommen. Außerdem sei die Qualität des Lärmschutzes besser je näher sie an der Quelle steht. „Das Straßenbauamt errichtet noch Leitplanken“, erklärt Loibl. Da nicht jeder Eigentümer eine Lärmschutzwand errichten will, dürfen die Bauherren sie ums Eck auf einer Länge von fünf Metern bis auf ihre Grundstücke ziehen.

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