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Ein Christbaum kommt geflogen: Mit Hilfe eines Krans der Firma Lantenhammer aus Gelting wurde am Karl-Lederer-Platz eine prächtige Tanne aufgestellt.

Sitzt, passt und wackelt nicht

Jetzt steht der Christbaum auf dem Karl-Lederer-Platz

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Geretsried – Sitzt, passt und wackelt nicht: Der Christbaum auf dem Karl-Lederer-Platz steht. Möglicherweise wird er aber künftig hier nicht mehr aufgestellt werden.

Er ist ein Geretsrieder Eigengewächs: Seit Montag um 11.07 Uhr steht der neue Christbaum am Karl-Lederer-Platz. Zwölf Meter hoch, zirka zwei Tonnen schwer und etwa 25 Jahre alt ist die Tanne, die zuvor am Isardamm gefällt worden war. Die mediale Aufmerksamkeit war groß: Wie berichtet kann am Wolfratshauser Marienplatz heuer aus Brandschutzgründen kein Christbaum aufgestellt werden. Aber auch der in Geretsried könnte der vorerst letzte an diesem Standort sein.

In den frühen Morgenstunden rückten Bauhofleiter Helmut Hodolitsch und seine Mitarbeiter aus, um den Baum einzuholen. Gestiftet hat die Tanne Andreas Schmid. Sie stand bis dato in seinem Garten am Isardamm. „Das Schlagen ging relativ schnell“, berichtet Hodolitsch, „nicht aber das Verladen.“ Das Prachtexemplar musste durch die enge Torausfahrt des Anwesens, „und wir wollen nichts kaputt machen“. Also holte sich die Stadt zur Unterstützung die Firma Lantenhammer aus Gelting. Sie ist eigentlich auf den Transport schwerer Industrieanlagen spezialisiert. „Das ist unser erster Christbaum“, meint Marketing- und Verkaufsmanager Herbert Pletowski, als der Lastwagen mit dem Christbaum am Karl-Lederer-Platz anrollt. „Ein außergewöhnlicher Einsatz.“

Bis vor zehn Jahren, als der Karl-Lederer-Platz das erste Mal umgebaut wurde, stand dort eine Tanne, die zur Weihnachtszeit nur noch geschmückt werden musste. „Das war schon ein wenig einfacher für uns“, meint Hodolitsch. Jetzt muss jedes Jahr ein neues Exemplar gefunden, gefällt und in die Innenstadt gebracht werden. „Das ist schon aufwändig“, sagt Hodolitsch während der Christbaum an einem Kran befestigt über dem Karl-Lederer-Platz schwebt. Ihm wäre es am liebsten, man würde wieder eine neue Tanne pflanzen, so an die vier Meter hoch. Dann bräuchte man nur noch eines: „Geduld“, bis der Baum größer ist.

Inzwischen sind seine Männer dabei, den Stamm einzupassen. Bis Donnerstag werden Günter Kachel und Rainer Webeck, das „Weihnachtsduo“ vom Bauhof, den Baum schmücken. Nach ihrer langjährigen Erfahrung werden sie dafür 18 bis 24 Ketten à 15 Lichter brauchen. Bis Heiligdreikönig bleibt der Christbaum stehen, dann wird er von oben nach unten abgesägt.

Nächstes Frühjahr soll das Stadtzentrum neuerlich umgebaut werden. Wo dann der Christbaum stehen wird, ist offen. „Darüber werden wir uns noch Gedanken machen“, sagt Thomas Loibl, Pressereferent der Stadt.

sas

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