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Neue Führungsriege: (v. li.) Simon Vielreicher (Schatzmeister), Kerstin Meier (Schriftführerin), Madlen Schubert (Sprecherin) und Felix Leipold (Sprecher).

Stichwahl entscheidet

Jugendrat wählt Vorstandschaft neu

Geretsried – Zur Halbzeit hat der Jugendrat am Montagabend seine Vorstandschaft neu gewählt. Felix Leipold bleibt Sprecher, gleichberechtigte neue Sprecherin ist Madlen Schubert.

Das Jugendparlament wurde 2015 von den Geretsrieder Jugendlichen gewählt. Im April 2018 endet die erste Amtszeit des Gremiums. „Jeder soll innerhalb dieser drei Jahre die Gelegenheit bekommen, einmal ein Amt auszufüllen“, erklärt Stadtjugendpflegerin Sonja Schütz. „Wem die Aufgabe zu viel wird, der kann wiederum zur Halbzeit aufhören.“ Die acht anwesenden der insgesamt zehn Jugendräte nutzten diese Gelegenheit nur für kleinere Umbesetzungen.

Als Sprecher zur Wahl stellten sich der 18-jährige Fachoberschüler Felix Leipold (er war im Juli für die wegen Umzugs ausgeschiedene Julia Huptas nachgewählt worden) sowie Laura Diebl (16, von Anfang an Sprecherin) und Madlen Schubert (16, bisher Schatzmeisterin). Für Schubert votierten im ersten Durchgang sechs Personen, für Leipold und Diebl jeweils vier. Die Stichwahl entschied Leipold mit fünf zu drei Stimmen für sich. Neuer Schatzmeister ist Simon Vielreicher (14), Schriftführerin bleibt Kerstin Meier (16) mit Unterstützung der ehemaligen Sprecherin Laura Diebl.

Laura Diebl: „Wir sind als Gruppe zusammengewachsen“

Sie freue sich sehr auf die neue Herausforderung, sagt die neue Sprecherin Madlen Schubert. Von unserer Zeitung um eine kurze Zwischenbilanz gebeten, sagt Laura Diebl: „Wir sind als Gruppe zusammengewachsen. Das ist für mich der schönste Erfolg.“ Felix Leipold nennt die vielen Veranstaltungen wie den Kinder- und Jugendtag und das Waldfest der Stadt, an denen die Jugendräte mitgewirkt haben. Dass das erste große, selbst organisierte Event, das Kino-Open-Air im Oktober 2015, weniger Besucher als erhofft angelockt hatte, nehmen die beiden Sprecher nicht tragisch. Leipold: „Wir haben daraus gelernt, dass wir früher anfangen müssen zu planen.“

Laura Diebl kann anderen Jugendlichen nur empfehlen, im April nächsten Jahres für den Jugendrat zu kandidieren: „Man sammelt wertvolle Erfahrungen und lernt, Verantwortung zu übernehmen.“ Die Realschülerin dürfte 2018 noch einmal antreten, weil sie zum Zeitpunkt der Wahl noch unter 18 Jahren alt ist. Felix Leipold sagt, er strebe 2020 einen Sitz im Stadtrat an.

Reise nach Berlin zu Bundestagsabgeordnetem Radwan

Interessant ist die Arbeit in einem Jugendparlament allemal. Die zehn Mitglieder werden am 23. März zusammen mit Sonja Schütz und der Jugendreferentin des Stadtrats, Heidi Dodenhöft, zu einer viertägigen Reise nach Berlin aufbrechen. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan aus dem Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wird die Gruppe durch das Bundestags- und das Reichstagsgebäude einschließlich Kuppel führen. Die Jugendlichen werden verschiedene Museen und eventuell das RTL-Hauptstadtstudio besichtigen.

Zuschüsse gebe es für die Bildungsreise leider keine, teilt Dodenhöft mit. Die Fahrt im Fernbus und die Übernachtung in einem günstigen Hostel werden die Teilnehmer aus eigener Tasche bezahlen.

Von Tanja Lühr

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