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W ie wär’s mit diesem hier? Magdalena Poslawski (re.) hatte beim zweiten Herbst-Opening in Stein eine Kleidertausch-Börse organisiert. Mara ließ sich von der Jugendtreff-Mitarbeiterin ein grünes Oberteil zeigen. 

Herbst-Opening mit vielen Aktivitäten

Jugendtreff Ein-Stein: Eine große Familie

Bunt wie die Blätter an den Bäumen war das zweite Herbst-Opening des Jugendtreffs Ein-Stein am Samstagnachmittag. Die zahlreichen Aktivitäten zeigten, wie sehr man im Ein-Stein eine große Familie ist.

Geretsried – Eine Gruppe junger Mädchen und ein Bub legten ohne Scheu und Lampenfieber eine witzige Modenschau hin. Sie entstand aus der Kleider-Tauschbörse, einer Idee von Jugentreff-Mitarbeiterin Magdalena Poslawski. Jeder konnte Klamotten, die er nicht mehr anziehen mochte, zum Tauschen mitbringen.

Die an einer langen Garderobe aufgehängten Jacken, Hosen, Pullover und Schals inspirierten die Kids zu der Show auf dem Vorplatz. Selbstbewusst posierten die Zehn- bis 14-Jährigen vor dem Publikum. Dafür gab es begeisterten Applaus. Auch die Tanzeinlagen einiger Mädchen, die sich regelmäßig zum Üben im Ein-Stein treffen, kamen gut an.

Die Mütter Dina Fekou und Maria Wagner luden zum Basteln von Herbstgestecken aus Trockenblumen, Kastanien und Früchten ein. „Unsere Kinder sind hier regelmäßig. Wir bringen uns gerne ein“, sagten sie. Kreativ betätigen konnte man sich auch am Stand der Gärtnerin Lena Gneist. Sie nutzte Plastikbehälter für Obst und Gemüse, um darin Tulpenzwiebeln anzupflanzen. Die Erde samt Kieselsteinchen und Würmern habe sie vom Isar-Ranger geschenkt bekommen, erzählte sie.

Ein ständiges Kommen und Gehen herrschte am Basteltisch, den Larissa Hagedorn betreute. Sie absolviert im Trägerverein Jugend- und Sozialarbeit ein Freiwilliges Soziales Jahr. Hagedorn bedruckte mit den Kindern Geschenktüten und Windlichter mit Blättern. Aus Pappe ausgeschnittene Geister stimmten auf Halloween ein.

Die Attraktion des Nachmittags war das Ponyreiten. Remus und Blacky aus dem Reitstall „Call a Pony“ in Gelting transportierten Dutzende Mädchen und Buben auf ihren Rücken durch den Ortsteil. Die Runde kostete einen Euro, so dass sich jeder das Vergnügen leisten konnte. Ebenso gefragt: die Henna-Tattoos, die Olga Kozub auf Hände, Unterarme und Fußknöchel malte.

Zusammen mit dem Quartiersmanagement „Wir sind Stein“ hatten Ein-Stein-Leiterin Lilly Schöffmann und ihr Team das Herbst-Opening auf die Beine gestellt. Das Stadtradio „Batsch!FM“ spielte Musik und übertrug teilweise live. Die Diakonie Jugendhilfe hatte einen großen Topf Kürbissuppe gespendet, der Geretsrieder Pizza-Hersteller Franco Fresco hatte den Veranstaltern Gustavo-Gusto-Pizzen zum Selbstkostenpreis überlassen. Wie in einer großen Familie haben alle zusammengeholfen.

(Tanja Lühr)

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