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Das Opfer von Tierquälern: Die Katze „Schnurrli“ ist offenbar mit Hockeyschlägern malträtiert worden.

Unfassbare Tierquälerei mit Hockeyschläger

Verprügelte Katze Schnurrli: Leser verdoppeln Belohnung

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Geretsried – Der Fall der brutal verprügelten Katze "Schnurrli" bewegt unsere Leser. Zwei von ihnen haben die Belohnung zur Ergreifung des Täters verdoppelt. Der Besitzer reagiert gerührt.

Dieser Fall bewegt unsere Leser: Unbekannte haben Katze "Schnurrli" aus Geretsried brutal mit einem Hockeyschläger malträtiert. Zwei Frauen fanden den Kater mit einer gebrochenen Hüfte im Wald und brachten ihn in die Tierklinik in Weilheim. Dort wurde sie operiert. Dann suchte unsere Zeitung über Facebook den Eigentümer. Bei der Suche nach den Tätern bekommt er nun Rückendeckung unserer Leser.

Leser verdoppeln die Belohnung auf 400 Euro

Der Eigentümer der Katze, der anonym bleiben möchte, hatte wie berichtet für sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter eine Belohnung von 200 Euro ausgelobt. Ein Leser aus Landsham und eine Leserin aus Otterfing legen jetzt jeweils 100 Euro oben drauf - damit die Schläger gefasst werden. Das haben sie unserer Online-Redaktion geschrieben. "Das freut mich", sagt der Katzeneigentümer im Gespräch mit unserer Zeitung. "Mir ist wichtig, dass die Täter gefunden werden."

Update 14.45 Uhr: Inzwischen gibt es eine dritte Person, die ebenfalls 100 Euro besteuern möchte. Die Belohnung steigt damit auf 500 Euro. "Sollte es nicht zu der Ausschüttung der Belohnung kommen, weil niemand diese grausamen Menschen ausfindig machen kann, so soll das Geld zur Genesung des armen Geschöpfs verwendet werden", schreibt er.

Schnurrli will wieder raus - darf aber nicht

Schnurrli befindet sich nach der Operation derweil auf dem Weg der Besserung. "Schnurrli geht es gar nicht schlecht", sagt der Besitzer. "Sie wird sich von den Strapazen erholen." Das ist eine gute Nachricht. Ein Problem gibt es momentan aber: Die Katze darf nicht ins Freie. Darunter leidet das freiheitsliebende Tier.

Auf Anraten des Tierarztes muss Schnurrli sechs Wochen lang im Haus bleiben. Zudem kann sie sich nach der OP momentan nur eingeschränkt bewegen, und der Geretsrieder Katzenbesitzer hat Sorge vor neuen Angriffen. Draußen wäre es also zu gefährlich. Schnurrli ist nämlich schon zum zweiten Mal das Opfer von Tierquälern geworden.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Geretsrieder Polizei unter Ruf 08171 /93510 zu melden.

dor

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