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Die besten Wünsche im Namen der Stadt überbrachte Kulturreferent Hans Ketelhut (li.) Hannes Kirchhofer. 

Musikschule 

Kirchhofer feiert gleich doppelt Geburtstag

Wenn sich ein Vorsitzender seit 20 Jahren ehrenamtlich für die Musikschule engagiert, ist das ein Grund zum Feiern. Wenn er auch noch 70 Jahre alt wird, gleich doppelt.

Geretsried –Die entsprechenden Glückwünsche brachten Schüler und Lehrer der Musikschule Geretsried sowie der Kulturreferent des Stadtrats, Hans Ketelhut, dem Jubilar Hannes Kirchhofer entgegen.

Kirchhofer gehört der Führungsriege der Musikschule Geretsried seit 20 Jahren an, erst als Kassier, seit 1999 als Vorsitzender. „Lieber Hans, Du verbindest Interesse mit einem sicheren Blick für Qualität“, sagte Kulturreferent Ketelhut bei der Geburtstagsfeier. Kirchhofers Arbeit sei gelebte Bürgerbeteiligung. „Ich danke Dir für Deine Kontinuität.“ Die Musikschule mit ihren aktuell rund 850 Schülern sei ein wichtiger Teil des Geretsrieder Stadtlebens , so Ketelhut. Bestes Beispiel für die qualifizierte Arbeit, die hier von „sagenhaften Lehrern“ und hochmotivierten Schülern geleistet werde, war das Geburtstagskonzert der Jugend-Jazzband, das die Schüler von Peter Wegele dem Jubilar darboten. „Wir brauchen die Musikschule, denn Musik ist Leben“, sagte der Kulturreferent.

Ingrid Obser fädelte alles ein

Begonnen hatte alles im Jahr 1997. Hannes Kirchhofer saß noch für die Grünen im Stadtrat, und seine Tochter hatte Querflötenunterricht bei Sabine Beyer, als die mitlerweile verstorbene Musikschulleiterin Ingrid Obser ihn ansprach, ob er für den Vorstand kandidieren würde. Dass er der Bitte nachkam, sei eine gute Entscheidung gewesen, sagte der Jubilar in seiner Dankesrede rückblickend. „In der Zeit haben wir tausende Kinder auf ihrem musikalischen Weg begleitet, ihnen in der Musikschule eine Heimat geboten.“

Künftig möchte der Vorsitzende die Kooperationen der Musikschule mit anderen Einrichtungen ausbauen. Durch die veränderten Rahmenbedingungen in der Gesellschaft – immer mehr Kinder werden beispielsweise ganztags in den Schulen betreut – sei es notwendig, die Angebote der Musikschule „zu den Schülern zu bringen“, so Kirchhofer.  sw

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