Bundestag beschließt Pkw-Maut

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Erzieher gesucht: Zwar hat sich die Lage in den Kitas dank der Eröffnung von drei neuen Einrichtungen entspannt. Aber für die Betreiber ist es schwierig, Personal zu finden.

Die Situation in den Betreuungseinrichtungen

Kita-Plätze: Gut 20 Kinder auf der Warteliste

Geretsried – Die Kindergartenplatz-Situation in der Stadt hat sich deutlich entspannt. Standen im Frühjahr 2014 noch 200 Kinder auf der Warteliste für Kindergarten-, Krippen- und Hortbetreuung, sind es heuer nur noch etwas über 20.

Wie Gabriele Dudek von der zuständigen Abteilung im Rathaus auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt, stehen aktuell sechs Kleinkinder auf der Liste für einen Krippenplatz, 13 Kinder ab drei Jahren suchen einen Kindergartenplatz und drei einen Hortplatz. Rund 1200 Mädchen und Buben konnten untergebracht werden.

„Die Eltern, die warten, haben alle keinen dringenden Bedarf an einem Betreuungsplatz“, sagt Dudek. Viele hätten Anfang nächsten Jahres Aussicht auf eine Betreuungsmöglichkeit. Gerade im Krippenbereich sei es üblich, die Kleinen nach und nach einzugliedern. Die Kindertagesstätte (Kita) „Kinderland“ am Künnekeweg und die Kita der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Robert-Schumann-Weg hätten momentan sogar noch Plätze frei. Ebenso könne der AWO-Hort noch ein bis zwei Kinder aufnehmen.

„Die Situation ändert sich täglich. Auch melden sich manche Eltern nicht bei uns, wenn sie von der Warteliste gestrichen werden könnten, weil sie keinen Bedarf mehr haben, eine Tagesmutter gefunden haben oder eine andere Lösung sich ergeben hat“, sagt die Rathausmitarbeiterin, die die Belegung sämtlicher Kitas managt. Demnächst soll diese Aufgabe einfacher werden. Die Stadt plant, Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres ein Online-Programm zu installieren, das einen Überblick über alle freien Plätze gibt. Die Eltern können ihre Kinder aber trotzdem wie bisher nur zu einem bestimmten Termin im Frühjahr für einen Betreuungsplatz anmelden. Es soll nicht das Motto gelten: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Lage hat sich vor allem wegen der drei neuen Einrichtungen Temenos in Gelting, Champini an der Jeschkenstraße und Kinderland am Künnekeweg entspannt.

Nach wie vor schwierig ist es für die Kitas, Personal zu finden. Die Einrichtung Champini zum Beispiel ist laut Dudek aus diesem Grund immer noch nicht komplett belegt.

tal

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