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Ein Geschenkkorb als Dankeschön: (v. li.) Alexander Streb (Leiter des Seniorendomizils Haus Elisabeth), Gerda Pfitzer und Paula Fischer (Helferkreis „Asyl in Geretsried“) sowie Bürgermeister Michael Müller.

Das Ende einer langen Wanderschaft

Kleiderkammer für Asylbewerber findet feste Bleibe

Geretsried – Gebäck, Tee, Säfte und Schoko-Dinkel-Herzen: Mit einem Geschenkkorb hat sich Bürgermeister Michael Müller beim Seniorendomizil Haus Elisabeth für die Unterbringung der Kleiderkammer des Helferkreises „Asyl in Geretsried“ bedankt.

Das Heim bietet seit September eine dauerhafte Anlaufstelle für Asylbewerber, die auf der Suche nach Kleidung oder Haushaltsgegenständen sind. „Die Kleiderkammer hat nach langer Wanderschaft endlich ein dauerhaftes Heim gefunden“, sagte der Rathauschef. „Für dieses Engagement und diese Offenheit kann man dem Haus Elisabeth und allen ehrenamtlichen Helfern nicht genug danken.“

Die Kleiderkammer ist seit ihrem Entstehen 2014 bereits dreimal umgezogen. Nach temporären Lösungen am Robert-Schumann-Weg, am Karl-Lederer-Platz und an der Adalbert-Stifter-Straße ist sie nun dauerhaft im Haus Elisabeth untergebracht. „Integration hat auch mit dem Öffnen von Türen zu tun, und genau das haben wir gemacht“, erklärte Heimleiter Alexander Streb.

Derzeit leben im Landkreis 1522 Asylbewerber (darunter 337 Fehlbeleger). 263 davon wohnen in Geretsried. Sie kommen vor allem aus Afghanistan, Syrien und Eritrea. In der Kleiderkammer bekommen sie neben Kleidung auch Haushaltsgegenstände. Ausgenommen sind nur Elektrogeräte.

Öffnungszeiten

Die Kleiderkammer befindet sich im ersten Obergeschoss des Seniorendomizils Haus Elisabeth an der Johann-Sebastian-Bach-Straße 14. Sie ist montags von 14.30 bis 17.30 Uhr und dienstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Sachspenden werden zu den Öffnungszeiten am Montag sowie nach telefonischer Vereinbarung entgegengenommen. Ansprechpartner ist Paula Fischer (Telefon 0 81 71/9 63 03).

red

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