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Ausgebremst: Mit einem 3:2-Sieg über den SV Planegg-Krailling sind die TuS-Fußballer um (weiße Trikots, v. li.) Hannes Huber und Dominik Schuberth aus der Winterpause gestartet.

Geretsried

Körperlich robust

Fußball: Die Kicker des TuS Geretsried machen mit einem 3:2-Sieg gegen den Tabellenletzten Planegg Boden gut im Abstiegskampf der Landesliga Südost.

Am Ende hatte es sich doch gelohnt, dass die vielen fleißigen Helfer den Kunstrasenplatz im Isarau-Stadion vom Schnee befreit hatten: Die Fußballer des TuS Geretsried gewannen das Nachholspiel gegen Landesliga-Schlusslicht SV Planegg-Krailling mit 3:2 (2:1). „Das war eine richtungsweisende Partie für die restliche Rückrunde“, stellte nach dem Schlusspfiff TuS-Trainer Florian Beham fest.

Seine Truppe trat robust auf und erarbeitete sich anfänglich einige Torchancen. Überraschend lagen die Platzherren aber nach 24 Minuten durch Thomas Meyer mit 0:1 in Rückstand, weil ein Ball weder von TuS-Keeper Giuanluca Placentra noch von zwei Verteidigern klar geklärt werden konnte. Allerdings folgte prompt die Antwort: Sebastian Schrills hatte sich erfolgreich durchgesetzt und nagelte das Leder per Dropkick aus 25 Metern unter die Latte. Schrills war auch an der 2:1-Führung kurz vor dem Seitenwechsel maßgeblich beteiligt. Der Stürmer scheiterte zwar bei seinem Schuss an SVP-Torhüter Patrick Nothaft, jedoch beförderte der mit aufgerückte Hannes Huber den Ball über die Linie.

Gleich nach dem Wiederanpfiff ereilte den TuS ein erneuter Rückschlag. Bei einem Zweikampf ging Florian Kapfhammer verletzt zu Boden. Alle warteten auf den Pfiff des Unparteiischen oder dass ein Planegger Akteur das Leder ins Aus befördern würde. Die Gäste spielten jedoch munter weiter, und dem zur Pause eingewechselten A-Jugendspieler Dusko Mitrovic gelang der überraschende 2:2-Ausgleich. „Letzlich war das unser Fehler, weil wir aufgehört haben zu spielen“, bemängelte Beham. Verlass war jedoch auf Sebastian Schrills. Nach einem von Johann Latanskij ausgeführten Freistoß (55.) konnte Torsteher Nothaft den Ball nicht festhalten, so dass der 20-jährige Angreifer eiskalt zum 3:2 abstaubte. „Danach haben wir noch zwei, drei dicke Dinger liegen gelassen“, resümierte der Geretsrieder Trainer. Zweimal war Moritz Diemer der Ausgangspunkt. Der Neuzugang von der FT Schweinfurt legte in der 79. Minute quer zu Dominik Schuberth, der überhastet über das Gehäuse zielte. Eine ähnliche Szene in der Nachspielzeit: Diemer bediente mit einem Super-Zuspiel den heranspurtenden Marinus Poschenrieder. Kurz zuvor eingewechselt, verzog der 21-Jährige jedoch.

„Die Punkte waren verdient. Auch wenn wir es unnötig spannend gemacht haben. Das war zum Schluss schon nervenaufreibend“, befand Geretsrieds Co-Trainer Dirk Habian, dessen Team am nächsten Samstag beim FC Töging zu Gast ist. Planegg bleibt durch die Niederlage weiter am Tabellenende. „Wir haben uns reingehängt, auch wenn uns Geretsried körperlich überlegen war und uns immer wieder vor große Probleme gestellt hat“, lautete das Fazit von SVP-Übungsleiter Dario Casola.

Eduard Hien

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