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Neben den Grünen und der FDP will auch die SPD einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken.

In Geretsried gibt es nun vier Kandidaten

Kommunalwahl 2020: SPD macht Müller den Chefposten streitig

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Wolfgang Werner fordert Amtsinhaber Michael Müller (CSU) heraus: Der 44-Jährige SPD-Mann will Bürgermeister von Geretsried werden.

Geretsried – Die SPD Geretsried spannte die Medienvertreter am Donnerstagabend auf die Folter: Wer der drei anwesenden Herren will Bürgermeister werden? Nach einer mehrminütigen Vorrede ließen Ortsvorsitzender Martin Bruckner und Vize-Bürgermeister Hans Hopfner die Katze aus dem Sack: Wolfgang Werner will Amtsinhaber Michael Müller (CSU) bei der Kommunalwahl 2020 herausfordern.

Wolfgang Werner will Bürgermeister von Geretsried werden.

Zweimal habe man bei Kommunalwahlen – 1992 und 2004 – keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt – mit enttäuschenden Ergebnissen für die Genossen, so Bruckner. „Wir haben Stimmen verloren.“ Deshalb, und weil man mit Werner einen geeigneten Kandidaten aus den eigenen Reihen vorweisen könne, will die SPD Amtsinhaber Müller den Chefsessel streitig machen. Und Werner sagte es frei heraus: „Ich will Bürgermeister werden.“ Diese Vorstellung sei lange in ihm gereift.

Wolfgang Werner (44) ist ein echter Geretsrieder: Sein Vater stammt aus Graslitz im Egerland, seine Mutter aus Schlesien. Er ist verheiratet und Vater eines siebenjährigen Sohnes. Zur SPD kam der Finanzwirt 1997. Seit zehn Jahren ist Werner Stadtrat. Als Sportreferent kennt er die Sorgen und Nöte der Sportler – vor allem die der Eissportler. Er spielte selbst Eishockey und stand für den TuS Geretsried im Tor.

Selbstbewusst berichtete er über die Anträge, die er als Stadtrat bisher eingebracht habe und über seinen Einsatz für das Eisstadion. Dass die nun wieder überdachte Arena bald eröffnet werden kann, erfülle ihn mit einer gewissen Genugtuung. Das Wahlprogramm der SPD sei fast fertig, und Ideen habe er viele, sagte Werner: So wolle er weiter an dem Plan festhalten, dass alle Bürger den Stadtbus kostenlos nutzen können. 

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Sollten im neuen interkommunalen Hallenbad Nutzungsgebühren für Vereine erhoben werden, will Werner durchsetzen, dass Geretsrieder Vereine von dieser Regelung ausgenommen werden. „Und wir wollen einen Mietspiegel“, kündigte Werner an. Ebenso möchte er erreichen, dass Wohnungsbauinvestoren sich an Infrastrukturkosten wie dem Bau von Kitas und Schulen beteiligen. 

nej

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