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Ein Blick auf das Gewerbegebiet Geretsried-Nord: Die freie Fläche ist das ehemalige Lorenz-Areal, dahinter sieht man das Feuerwehrhaus mit dem Schlauchturm. Links davon liegt das Gelände der insolventen Großmetzgerei Sieber, das das Unternehmen Krämmel jetzt gekauft hat. Die Hallen links gehören zur Bauer Group. 

Banater Straße

Krämmel kauft Sieber-Gelände

Das ehemalige Firmengelände der insolventen Großmetzgerei Sieber an der Banater Straße ist verkauft. Neuer Besitzer ist das Familienunternehmen Krämmel, dem auch das angrenzende ehemalige Lorenz-Areal gehört.

Geretsried – Wie berichtet stand Insolvenzverwalter Dr. Josef Hingerl mit drei Kaufinteressenten in Verhandlungen. Nun ist das Geschäft abgewickelt, wie Geschäftsführer Korbinian Krämmel auf Nachfrage mitteilt. „Das ist sehr erfreulich für uns gelaufen“, sagt er. Krämmel plant in Kooperation mit der Baugenossenschaft Geretsried auf dem angrenzenden 40 000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Elbe- und Banater Straße bis zu 700 Wohnungen. Jeweils ein Drittel sollen Sozial- und Mietwohnungen werden, der Rest Eigentumswohnungen. Derzeit feilt der Stadtrat am Bebauungsplan für das ehemalige Lorenz-Areal. Bislang war dort großflächiger Einzelhandel vorgesehen, den die Stadt mit Blick auf die Zentrumsenwicklung am Karl-Lederer-Platz nicht mehr will.

Krämmel wollte Sicherheit für Lorenz-Areal

Das ehemalige Sieber-Gelände markiert die Ostgrenze des Wohnbauprojekts. „Wir wollten nicht, dass sich dort irgendein neuer Investor ansiedelt, der was auch immer plant“, sagt Krämmel. Es sei wichtig für ihn gewesen, dass dort Sicherheit herrscht. Konkrete Pläne für das neue Grundstück gebe es noch nicht. Da es als Gewerbegebiet ausgewiesen ist, werde die Nutzung in diese Richtung gehen, so Krämmel. Bürgermeister Michael Müller hatte bereits im April erklärt: „Es handelt sich bei dem Grundstück um ein Gewerbegebiet, eine andere Nutzung ist dort nicht vorgesehen.“

Derzeit werden die Innenausstattung und die Geräte zur Fleischerzeugung der Großmetzgerei abgebaut. Das Gebäude bleibt erst einmal stehen. Krämmel: „Wir sind noch nicht so weit zu sagen, ob es abgebrochen wird.“ sw

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