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Neu gewählt: (v. li.): Renate Waßmer, Dr. Tobias Reploh, Michael Pointner, Lukas v. Stülpnagel, Thomas Holz, Dr. Christian Winklmeier, Josef Niedermeier, Martin Uerkvitz, Ingo Roeske, Jörg Kastner, Franz Draxler, Annemarie Ljevak, Andrej Fedorenko, Peter Bernard, Erwin Kühn, Fabienne Schenker, Otto Berchtenbreiter, Christian Benitz und Manfred Eidenschink.

Kreisvorsitzender legt beeindruckende Bilanz vor

Mehr als 22 000 Mal ist das BRK zur Stelle

Eine beeindruckende Bilanz präsentierte Landrat Josef Niedermaier in seiner Funktion als Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes in der jüngsten Mitgliederversammlung in den Geretsrieder Ratsstuben.

Bad Tölz-Wolfratshausen/Geretsried – Mit 223 hauptamtlichen Mitarbeitern und 1713 ehrenamtlichen Helfern ist das Rote Kreuz einer der größten mittelständischen Betriebe im Landkreis. Finanziell unterstützt wird die Arbeit durch aktuell 10 049 Fördermitglieder.

Von 23 BRK-Dienststellen, Wachstationen und Unterkünften aus werden mithilfe von 115 Fahrzeugen, Anhängern und Booten jährlich rund 30 000 Personen betreut, versorgt oder behandelt. Seit 2013 stieg die Zahl der Rettungseinsätze um rund 2500 auf 22 113 im vergangenen Jahr. Als Beispiele für die vielfältigen Aufgaben des BRK zwischen Icking und Jachenau nannte Niedermaier den Rettungsdienst, die ambulante Pflege, den Fahrdienst, das Essen auf Rädern, den Hausnotruf, die sozialen Kleidermärkte, die sechs BRK-Bereitschaften (mit den Aufgabenschwerpunkten Sanitätsdienste, Helfer vor Ort, Katastrophenschutz, Ausbildung, Blutspende, Rettungshundestaffel und Krisenintervention) sowie die fünf Bergwachtbereitschaften.

Finanzkrise von 2013 gut aufgefangen

Nicht zu vergessen die acht Wasserwacht-Ortsgruppen, die sechs Jugendrotkreuzgruppen, die Unterstützung der Tölzer, Lenggrieser und Loisachtaler Tafel, den Senioren-Bastelklub, die Senioren-Aktivangebote, die Behindertenarbeit, die Besuchs- und Begleitdienste sowie die Schüler-Mittagsbetreuung und das Engagement des BRK für das Mehrgenerationenhaus in Bad Tölz. Dafür gebühre allen Ehrenamtlichen „ein herzliches Dankeschön“, so Niedermaier.

Finanziell ist der BRK-Kreisverband nicht auf Rosen gebettet, aber gut aufgestellt. Schatzmeisterin Renate Waßmer legte den Mitgliedern eine ausgeglichene Bilanz vor. Mit einem Umsatzvolumen von rund 9,7 Millionen Euro konnte die nach ihren Worten „finanziell schwierige Lage im Jahr 2013 in den Folgejahren gut aufgefangen und in ein seither positives Ergebnis umgewandelt werden“.

Von Wolfgang Tutsch

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