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Tanz, Gesang, Kabarett: Die Q12 bescherte dem Publikum in der voll besetzten Aula des Gymnasiums einen kurzweiligen Abend.
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Kulturabend der Q 12

Volle Punktzahl für die Kreativität

Furiose Tanzvorstellungen, sportliche Höchstleistungen und selbstironische Theatereinlagen – beim Kulturabend der Q 12 am Gymnasium Geretsried stellten die angehenden Abiturienten ihr vielfältiges Talent unter Beweis. Die voll besetzte Aula quittierte den kurzweiligen Abend mit großem Applaus.

Geretsried – Was er eigentlich an dieser Schule solle, war die erste Frage, die Moderator Lukas Kellner durch den Kopf ging. Der Q12-Schüler wurde – nach dem Vorbild der Pro 7-Sendung „Schulz in the Box“ – in einer Holzkiste am Gymnasium ausgesetzt, um den Schulalltag eines Abschlussklassen-Schülers kennen zu lernen. Versprochen wurde ihm ein Blick auf das große „musikalische und sportliche Talent“ seiner Mitschüler. Ein Versprechen, dem die angehenden Abiturienten ohne Umschweife nachkamen.

Höhepunkt des Abends: Beyoncés „Pretty Hurts“

Bei einem Medley des Kammerchors, das von Weltmusik à la Adele über Schlager von Helene Fischer bis hin zum „Gangnam Style“ des südkoreanischen Rappers Psy reichte, zeigten rund 20 Nachwuchssänger ihr Können. Zwei junge Sängerinnen der Gruppe, Monika Frühsorger und Amrei Melf, sorgten mit einer Adaption des Beyoncé-Hits „Pretty Hurts“ für den musikalischen Höhepunkt des Abends.

Internationales Klassenzimmer sorgt für viele Lacher

Das Lehrertheater, in dem Schüler traditionell ihre Pauker auf die Schippe nehmen, sorgte für ähnlich viele Lacher und Begeisterungsstürme. In einem international besetzten Klassenzimmer blieb kaum ein Klischee unberührt: Der fotografierende Asiate teilte sich eine Bankreihe mit Pizza essenden Italienern, finanziell limitierten Griechen und aufwändig gestylten Russinnen im Pelzmantel. Nur einen verwies der urbayerische Lehrer vor die Türe, die neue Mitschülerin aus Nordrhein-Westfalen: „Besser Ausländer in der Klasse als an Saupreiß’n.“

Videos zeigen selbstironischen Einblick in den Schulalltag

Für viel Gelächter sorgten auch einige aufwändig produzierte Videos. So präsentierten die Protagonisten einen selbstironischen Einblick in den Schulalltag, bei dem die Schüler diverse Klassenkameraden wie den „Zuspätkommer“, die „Beauty Queen“ oder den „ewigen Sitzenbleiber“, dargestellt von Direktor Dr. Herrmann Deger, aufs Korn nahmen. Auch für die humorigen Interviews mit anschließender Karaoke-Einlage mit drei – mehr oder minder musikalisch begabten – Lehrern gab es viel Beifall.

Drei Stunden vergehen wie im Flug

Obwohl das Programm knapp drei Stunden in Anspruch nahm, wurden die Darbietungen des Abschlussjahrgangs nie langweilig und fügten sich zu einer kurzweiligen Show, die den eigenen Anspruch erfüllte: Die Schüler präsentierten vielfältige Talente und verloren trotz teilweise höchst anspruchsvoller Leistungen nie das selbstironische Augenzwinkern.

Von Dominik Stallein

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