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Aus beruflichen Gründen fehlt Nino Poch (dunkles Trikot) den River Rats im Heimspiel gegen Füssen. Seinen Platz in der Abwehr könnte Bernhard Jorde einnehmen.

Eishockey

Den Lauf des Altmeisters stoppen

Die Geretsrieder River Rats erwarten heute Abend Tabellenführer EV Füssen. Trainer Ludwig Andrä fordert  von seinem Team in diesem Heimspiel Leidenschaft und Kampfgeist. 

Geretsried – Gerade einmal zwei Spieltage sind in der Verzahnungsrunde zwischen Bayern- und Oberliga absolviert, da geht es bei einigen Eishockeyklubs schon rund. So hat der EV Lindau, Gruppengegner der Geretsrieder River Rats, seinen Coach Dustin Whitecotton durch Interimstrainer Alexander Jäger ersetzt. Und beim TEV Miesbach steht ab sofort 1b-Coach Simon Steiner an der Bande, weil Markus Wieland nach der Heimniederlage gegen die River Rats sein Amt zur Verfügung gestellt hat. Weil die Miesbacher zudem mit Sebastian Deml einen gesperrten Akteur eingesetzt hatten, hat der Bayerische Eissportverbandes ihre beiden ohnehin verlorenen Begegnungen gegen Höchstadt (1:5) und Geretsried (2:3) mit jeweils 0:5-Toren gewertet. Der ESC verbesserte sich somit auf Rang drei in der Tabelle.

Eitel Sonnenschein herrscht dagegen beim EV Füssen, der an diesem Freitag um 19.30 Uhr im Heinz-Schneider-Eisstadion zu Gast ist. Zum Auftakt der Zwischenrunde siegten die Ostallgäuer mit 5:4 nach Verlängerung in Lindau und ließen am Sonntag einen 6:3-Erfolg über den Höchstadter EC folgen. „Füssen hat einen guten Lauf. Trainer Thomas Zellhuber verfügt über eine gute Mischung im Team. Da gibt es viele junge und hungrige Spieler sowie mit Eric Nadeau, Ron Newhook und Lubos Velebny eine Reihe von routinierten Cracks. Hinzu kommt noch der neue amerikanische Verteidiger Sean Kavanagh, der in beiden Wochenendpartien sieben Scoerpunkte verbuchte“, berichtet ESC-Coach Ludwig Andrä.

In der Vorrunde waren die River Rats mit 5:2 gegen den Traditionsklub erfolgreich und machten kürzlich mit einem 5:1-Sieg am Kobelhang den Einzug in die Verzahnungsrunde perfekt. „Da haben wir jeweils eine Topleistung abgerufen“, erinnert sich Andrä. „Wenn wir auch diesmal Leidenschaft, Willen und Kampfgeist zeigen, sind Punkte drin.“

Gegenüber der Partie in Miesbach fehlt neben Christian Heller (Brustbeinprellung), Jonas Köhler, Nico Wischnewsky (verletzt) und Florian Lechner (Meisterschule) auch Verteidiger Nino Poch aus beruflichen Gründen. Bernhard Jorde könnte dessen Position besetzen, wenn seine Sehnenverletzung ausgeheilt ist. Ansonsten würde Vladimir Zvonik aus der ersten Sturmreihe den Defensivpart übernehmen. Das Tor wird Martin Morczinietz hüten, der zuletzt in Miesbach eine Klasseleistung geboten hat. Eduard Hien

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