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Schüler des Gymnasiums Geretsrieds nutzten die Plattform Instagram, um sich über Lehrer auszutauschen - manches davon ging laut Schulleitung unter die Gürtellinie.

Offizielles Statement

Lehrermobbing am Gymnasium: Jetzt schaltet sich Instagram ein

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Nach der Berichterstattung über Lehrer-Mobbing am Geretsrieder Gymnasium gibt ein Instagram-Sprecher ein offizielles Statement ab. Er hat einen hilfreichen Tipp für Betroffene, Teenager und Eltern.

Geretsried - In dem sozialen Netzwerk Instagram haben Schüler des Gymnasiums Geretsrieds eine Lehrkraft derart beleidigt, dass die Schulleitung die Polizei eingeschaltet hat. Nach dem Bericht über den Vorfall hat sich am Dienstag Instagram selbst zu Wort gemeldet. 

Das Unternehmen legt wert auf die Feststellung, dass unerwünschte Beiträge dem Netzwerk gemeldet werden können und Beiträge, die gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen, umgehend gelöscht werden. „Es ist unsere oberste Priorität, dass Instagram ein sicheres und unterstützendes Umfeld bietet“, so der Instagram-Sprecher. „Daher haben wir für Mobbing oder Belästigungen keinerlei Toleranz.“ 

Wie berichtet war laut Schulleitung mit Beiträgen auf einem Account mit gut 400 Followern eine rote Linie überschritten worden. Nach einem Tipp aus der Schülerschaft reagierte die Schulleitung intern mit Disziplinarmaßnahmen und Aufklärung für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. 

Die eingeschaltete Geretsrieder Polizeiinspektion übergab die Ermittlungen wegen übler Nachrede und Beleidigung an die Staatsanwaltschaft München II. Das Verfahren wurde laut der Pressesprecherin Andrea Mayer eingestellt, weil der Täter nicht ermittelt werden konnte.

sw

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