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Wer zwischen Geretsried und Bad Tölz mit dem Bus pendelt, braucht zuweilen viel Geduld.

Jugendrat Felix Leipold fordert bessere Verbindung zwischen Geretsried und Bad Tölz

Das elende Warten auf den Bus

Geretsried - Jugendrat Felix Leipold setzt sich für eine bessere Busverbindung zwischen Geretsried und Bad Tölz ein. Ob er Erfolg hat?

Die schlechten Busverbindungen zwischen Geretsried und Bad Tölz werden nicht nur von Erwachsenen ohne Auto beklagt. Auch Jugendrat Felix Leipold, der in der Kreisstadt die Fachoberschule besucht, wünscht sich mehr Busse auf der Strecke, vor allem von Bad Tölz aus nach Königsdorf und Geretsried.

Felix Leipold

Im Jugendrat schilderte Leipold am Donnerstag sein Anliegen – nicht im eigenen Interesse, wie er betonte. Er komme zum Glück mit einer Fahrgemeinschaft in die Kreisstadt und wieder zurück. Doch viele Schüler des Gymnasiums, der Realschule sowie der Berufs,- Berufsober- und Fachoberschule müssten nach Unterrichtsende oft lange auf einen Bus warten.

„Der durchschnittliche Oberschüler hat mehrmals die Woche Nachmittagsunterricht. Dieser endet oft um 14.40 Uhr“, berichtete Leipold. Der Bus fahre aber erst um 15.35 Uhr, um nach vielen Haltestationen um 16.04 Uhr in Geretsried anzukommen. Später verkehre nur noch eine Linie um 16.08 Uhr. Der 17-Jährige hat einmal ausgerechnet: „In 39 Schulwochen, an durchschnittlich drei Tagen mit Nachmittagsunterricht, macht das einen Zeitverlust von fünf Tagen auf das Schuljahr gerechnet. Das sind die ganzen Faschingsferien.“

Mittags ist die Situation laut Leipold nicht viel besser. Wer um 12.05 Uhr aus habe, müsse zum Busbahnhof an der Isar laufen, um dort den 12.45-Uhr-Bus zu nehmen oder eine knappe Stunde warten auf den Schnellbus um 13 Uhr, der aber nicht Geretsried-Stein, den Schubertweg und die Jeschkenstraße ansteuere. Keine wirkliche Alternative stelle der 13.10-Uhr-Bus dar, da er immer hoffnungslos überfüllt sei.

Felix Leipold fordert „brauchbare und sinnvolle Busverbindungen für Schüler, Arbeitnehmer und für Behördengänge“. Zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen funktioniere dies schließlich auch. Leipold: „Ein 20-Minuten-Takt wäre sinnvoll.“ Stadtjugendpflegerin Sonja Schütz riet dem Jugendrat, die Fahrgastzahlen zu ermitteln und sich dann an den RVO beziehungsweise MVV zu wenden.

Tanja Lühr

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