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Nachbarschaftshilfe: Die Mädchen und Buben des Caritas-Kindergartens Stein packten fleißig mit an beim ersten Spatenstich für die vier neuen Stadthäuser. Mit auf dem Foto: (ab 6. v. li.) Thomas Männel (Vorstand) und Alexander Pferschy (Aufsichtsrat) von der GIEAG sowie Geretsrieds Bürgermeister Michael Müller.

Letzte Baulücke schließt sich

Stein: Spatenstich für 100 neue Wohnungen

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Mit der Errichtung von vier Mehrfamilienhäusern schließt sich die letzte große Baulücke im Geretsrieder Ortsteil Stein. 100 Wohnungen entstehen – 30 davon im sozialen Wohnungsbau. Am Mittwoch fand der erste Spatenstich statt.

Gerestried - Südlich des Jugendtreffs Ein-Stein liegt das rund 8400 Quadratmeter große Areal, das die GIEAG Immobilien AG, ein börsenorientiertes Familienunternehmen mit Sitz in München, dem Freistaat abgekauft hat. Lange Zeit lag das Grundstück brach. Jetzt sollen darauf vier Stadthäuser mit einer gemeinsamen Tiefgarage entstehen. Gebaut werden sie von der Firma Krämmel aus Wolfratshausen. „Seit zwei Tagen haben wir eine Baugenehmigung“, sagte Alexander Pferschy von der GIEAG am Mittwochvormittag beim ersten Spatenstich, zu dem auch Nachbarn eingeladen waren. „Ich freue mich für Geretsried, dass an dieser prominenten Stelle ein Bauvorhaben entstehen wird“, ergänzte der Firmengründer, der in Dietramszell lebt. Die Bebauung werde dem Ortsteil guttun – auch, weil 30 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau entstehen werden. Das hatte die Stadt dem Bauherren zur Auflage gemacht.

Startschuss für ein dringend benötigtes Wohnbauprojekt

„Der Spatenstich gibt den Startschuss für ein neues und dringend benötigtes Wohnbauprojekt in Stein“, sagte der Geretsrieder Bürgermeister Michael Müller. Noch sei das Areal eine öde Fläche. Bald schon würden hier Wohnhäuser und Wege entstehen – nur wenige Meter von der zukünftigen Endstation der S-Bahn entfernt, die in wenigen Jahren gebaut werden soll. Geretsried sei die größte Stadt südlich von München mit einem hohen Entwicklungspotenzial. Das „MeinStein“-Projekt der GIEAG sei zukunftsweisend, meinte der Rathauschef mit Blick auf die 30 Sozialwohnungen, die gebaut werden. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum.“ In jeder seiner Bürgersprechstunden würden drei bis fünf Personen vorstellig, die nach einer Wohnung fragen. „Und das sind längst nicht nur Menschen aus dem unteren Einkommenssegment“, berichtete Müller. Dieses Problem sei inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Bezugsfertig im Herbst 2018

Von den insgesamt 98 Wohnungen sollen 68 verkauft werden. Die Vermarktung übernimmt das Immobilienbüro Schneider & Prell aus Wolfratshausen. Laut Makler Peter Schneider gibt es in der dreigeschossigen Anlage viele kleinere Wohnungen und großzügige Penthouse-Wohnungen in der obersten Etage. Angeboten werden Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Wer sich dafür interessiert, muss für die günstigste Wohnung 244 000 Euro auf den Tisch legen. Die teuerste Wohnung mit 136 Quadratmetern kostet 652 600 Euro. Bis November dieses Jahres sollen alle vier Stadthäuser im Rohbau stehen, meint Oliver Wohl, Technischer Leiter bei der GIEAG. Bezugsfertig sollen alle Wohnungen im Herbst 2018 sein.

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