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Mann gegen Mann: Im Einzelkampf prallten Schulleiter Dr. Hermann Deger (re.) von der Lehrer-Mannschaft und Jakob Wank von der Abitur-Mannschaft in ihren Bubble-Soccer-Kugeln zusammen.

Das Runde muss nicht ins Eckige

So lief der Abistreich am Geretsrieder Gymnasium

Geretsried – Anders als im Vorjahr, als der Streich völlig ausgeartet war und es zu einigen Schäden kam, lief diesmal alles sehr gesittet ab.

Geretsried – „Ich bin der Jakob, und ich habe Abitur.“ Zusammen mit Tobias Baumgartner moderierte Jakob Wank am Mittwoch den Abi-Streich am Gymnasium Geretsried. Anders als im Vorjahr, als der Streich völlig ausgeartet war und es zu einigen Schäden kam (wir berichteten), lief diesmal alles sehr gesittet ab.

„KohlrABI – wir machen uns vom Acker“ lautete das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs. Und im weitesten Sinne ging es dort auch hin: Die Abschlussschüler verwandelten die Wiese hinter dem Oberstufentrakt in ein Spielfeld und forderten die Lehrer zu einem Bubble-Soccer-Turnier heraus.

Dabei ging es ordentlich zur Sache: Bei dem Versuch, den Ball ins gegnerische Tor zu bekommen, prallten die Spieler in den Plastikbällen heftig aufeinander. Sie verloren die Bodenhaftung und kugelten über den Rasen. „Wenigstens ein Erfolg für die Lehrer“, kommentierte Wank einen erfolgreichen Torschuss der Pädagogen, „wenn sie schon bei der Berufswahl völlig versagt haben.“ Die Menge johlte. Wasserbomben flogen. Auch die Arbeiter auf der angrenzenden Baustelle jubelten mit. Und was wäre ein Fußballspiel ohne Flitzer? In diesem Fall waren es allerdings keine Nackedeis, sondern Schüler, die als Rammböcke das Feld mächtig durcheinander wirbelten.

Nach einer guten Stunde war der Spaß vorbei, und Schulleiter Dr. Hermann Deger verabschiedete alle gutgelaunt nach Hause. Dort war erst einmal Trocknen angesagt – die einen vom Schweiß, die anderen von den Wasserbomben.

sh

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