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Zirkusreif: 200 Kinder der Isardamm-Grundschule zeigen, was sie in einem Workshop gelernt haben. 

Lampenfieber unter der Zirkuskuppel

„Manege frei“ für 200 Geretsrieder Zirkuskinder

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Seit Montag proben die 200 Kinder. Am Freitag, 7., und Samstag, 8. Juli, heißt es endlich „Manege frei“ für die Schüler der dritten und vierten Klassen der Isardamm-Grundschule.

Geretsried – „Manege frei“, heißt es am Freitag, 7., und Samstag, 8. Juli, für die Schüler der dritten und vierten Klassen der Isardamm-Grundschule. Seit Montag proben die etwa 200 Kinder für ihren großen Auftritt. Organisiert hat den Zirkus-Workshop bereits zum dritten Mal Wolfgang Claus. Der Sportwissenschaftler hat das Projekt vor elf Jahren mit ins Leben gerufen. „Es macht immer wieder Spaß, mit den Kindern zu arbeiten“, sagt er. „Sie sind einfach toll.“

Im Vorfeld hatten die Schulverantwortlichen mit Wolfgang Claus beratschlagt, in welche Richtung die verschiedenen Programmpunkte gehen sollen. „Dementsprechend wurden die Workshop-Leiter ausgewählt“, berichtet Susann Türke, Sportlehrerin an der Schule. Zwei der Zirkuslehrer kamen inklusive Wohnwagen eigens aus Berlin. Entstanden ist ein abwechslungsreiches Programm. Es reicht von Akrobatik-Nummern über den aus Brasilien stammenden „Kampftanz“ Capoeira bis zum Schattentheater. „Die Schüler konnten an einem Schnuppertag ausprobieren, was ihnen am meisten liegt“, erklärt Klassenlehrer Dominik Müller. „Das erste ernsthafte Training begann dann am Tag darauf.“

„Da werden uns ziemlich viele Leute zuschauen“

Finanziert wird das 15.000 Euro teure Projekt über einen Eigenanteil der Kinder von je zehn Euro. „Den Rest hoffen wir mit Eintrittsgeldern zu decken“, sagt Schulleiterin Monika Bauer. Geplant sind vier Aufführungen: Am Freitag zeigen um 14 Uhr die dritten und ab 17 Uhr die vierten Klassen ihr Können. Am Samstag beginnen die Vorstellungen um 10 Uhr beziehungsweise um 13 Uhr. Der Eintritt kostet vier Euro.

„Lampenfieber habe ich schon“, meint Josi (9), die zusammen mit anderen Akrobaten eine Menschenpyramide zeigen wird. Denn, so bringt es Moritz (9) auf den Punkt: „Da werden uns ziemlich viele Leute zuschauen.“ 

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