Ex-1860-Präsident Dieter Schneider laut Medienbericht gestorben

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Wollen hoch hinaus: (v. li.) Abe Pfeiffer, Fabio Faganello, Mika Erdelt und Maxi Stach von „Manera.“. Die Hard-Rock-Band gibt es seit zwei Jahren.

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„Manera“ machen Musik auf ihre Art

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Das Voting für das Band-Battle auf dem Geretsrieder Waldsommer läuft: Neun Bands wollen auf die Bühne. Auch die Wolfratshauser Formation „Manera“ bewirbt sich. Für das Quartett wäre ein Auftritt im Festzelt ein Heimspiel.

Geretsried/Wolfratshausen – „Manera“, das sind Abraham Pfeiffer (19, Schlagzeug), Mika Erdelt (20, E-Gitarre), Fabio Faganello (20, Gesang) und Maxi Stach (21, Bass). Alle vier sind aus Wolfratshausen. Zueinandergefunden haben sie erst vor zwei Jahren. „Irgendwann einmal haben wir zusammen gejammt, es hat gefunkt, und seitdem sind wir glücklich in einer Band“, erinnert sich Pfeiffer schmunzelnd.

Mindestens dreimal in der Woche treffen sich die vier Jungs im Geretsrieder Jugendzentrum Saftladen. Dort können sie für zwölf Euro Miete im Monat während der Öffnungszeiten im Bandraum proben. „Wir spielen, weil es uns Spaß macht“, sagt Faganello. Die Jungs machen auf ihre „Manera“ – spanisch für Art und Weise – Musik, dazu gibt es englischsprachige Texte. „Wir machen bluesigen, modernen Hard-Rock“, versucht Erdelt den doch eher rauen und lauten Musikstil zu erklären. Die Songs stammen alle aus der eigenen Feder. „Jemand zückt in der Probe einen Text, das Instrumentale entsteht dann in der Gemeinschaft“, ergänzt Pfeiffer. „Aber das kann manchmal ein ziemlich langwieriger Prozess sein.“

„Es ist schon Musik, was wir da machen.“

Ihre Songs präsentierten die vier Musiker bislang im Saftladen und auf kleinen Bühnen im Umkreis. Ein erster großer Erfolg gelang dem Quartett beim Emergenza-Bandcontest in München im vergangenen Jahr. Dort schaffte es „Manera“ bis ins Halbfinale und verpasste nur knapp den Einzug ins Süddeutschland-Finale. „Damit hatten wir gar nicht gerechnet“, sagt Faganello. „Das war mehr eine Live-Probe“, ergänzt Pfeiffer. Aber: Die Jury gab den Jungs ein positives Feedback. Für Erdelt die Bestätigung: „Es ist schon Musik, was wir da machen.“

Auf der Bühne fühlen sich die Jungs wohl. „Wir haben das Talent, aus dem Nichts die Leute mitreißen zu können“, meint Faganello. „Wir sind eine Band, die Feuer macht.“ Beim Band-Battle machen sie mit, weil sie quasi vor ihrer Haustür auftreten könnten. „So ein Heimspiel wäre extra geil“, meint Stach. Außerdem könnten sie mit dem Preisgeld, das es für den Gewinner gibt, endlich ein Demo-Tape aufnehmen.

Wer neugierig auf „Manera“ geworden ist und die Band live hören will, hat dazu am kommenden Samstag, 8. Juli, Gelegenheit. Beim „Riverfront Vol. 1“ in der Geltinger Kulturbühne Hinterhalt tritt die Formation zusammen mit „Low Society“, „Fire From Below“ und „Hippè Herrèn“ auf. Das Konzert beginnt um 19.45 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro.

Manera auf Faceboo k

Abstimmung

Das Band-Battle auf dem Geretsrieder Waldsommer findet am Samstag, 5. August, statt. Welche Bands auf der Bühne stehen, entscheidet ein Voting im Internet. Jeder kann seine Stimme noch bis 10. Juli abgeben.

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