Probleme mit dem Material hatte die Geretsrieder Naturbahn-Rodlern Michaela Niemetz beim Weltcup-Finale wegen der täglich wechselnden Bedingungen.
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Probleme mit dem Material hatte die Geretsrieder Naturbahn-Rodlern Michaela Niemetz beim Weltcup-Finale wegen der täglich wechselnden Bedingungen.

NATURBAHN-RODELN - Geretsriederin ist beim Saisonfinale in Umhausen am Start

Michaela Niemetz: Voller Fokus auf die WM-Rennen

  • Thomas Wenzel
    vonThomas Wenzel
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Laas/Geretsried – Mit dem stärksten Frauen-Team aller Zeiten sind die Rennrodler auf Naturbahn des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland zum Weltcup-Finale nach Laas/Italien gereist. Bundestrainer Gerhard Pilz war mehr als zufrieden mit den Leistungen, die die Geretsriederin Michaela Niemetz und ihre Nationalmannschaftskolleginnen Sara Bachmann, Lisa Walch und Sarah Schiller gezeigt haben. Auch Vereinskollege Simon Dietz (WSV Unterammergau) bewies, dass er in der allgemeinen Klasse die Nerven behalten kann.

  • Michaela Niemetz hat beim Weltcup-Finale die Plätze 15 und elf belegt.
  • An diesem Wochenende ist die Hörgeräteakustikerin aus Geretsried bei der Weltmeisterschaft am Start.
  • Bundestrainer Gerhard Pilz rechnet mit einem guten Abschnitt des Nationalteams.

„Es waren schwierige Verhältnisse“, räumte Pilz ein. „Das Material richtig einzustellen, war eine Tüftlerei. Da mussten wir viel umstellen.“ Damit haderte vor allem Michaela Niemetz. „Ich konnte durch die täglich wechselnden Bedingungen mein Material nicht so gut einstellen“, sagte die 27-Jährige. Doch den 15. Platz im ersten Weltcup-Rennen am Dienstag machte sie gleich am nächsten Tag mit Rang elf wieder gut. „So konnte ich eine durchwachsene Weltcup-Saison gut abschließen“, freute sich die Hörgeräteakustikerin. Immerhin hatte sie mit einem kleinen Manko zu kämpfen, war sie doch nach einer Pause wegen einer Fußprellung erst kurz vor dem Weltcup-Finale ins Nationalteam zurückgekehrt. Bei den Weltmeisterschaften, die an diesem Wochenende im österreichischen Umhausen stattfinden, will Niemetz deshalb noch einmal voll angreifen. Gerhard Pilz ist überzeugt, dass die 27-Jährige genauso fokussiert ist, wie der Rest des Teams. „Sie wissen, um was es geht“, so der Bundestrainer.

So könnte es also für Sara Bachmann an einem guten Tag von den beiden neunten Plätzen im Weltcup durchaus weiter nach vorne gehen. Das ist auch das erklärte Ziel von Lisa Walch, die die Serie mit den Rängen zehn und acht abschloss. „Wir sind absolut auf Schlagdistanz“, ist Gerhard Pilz überzeugt. „Die Mannschaft hat geschlossen gekämpft und wird das auch bei der WM tun. Unsere Konstanz ist sehr, sehr positiv.“ Zumal sich in Laas auch die beiden Youngsters im Nationalteam, Sarah Schiller und Simon Dietz, von Lauf zu Lauf steigerten.

Auf ähnlich gute Platzierungen hoffen die deutschen Naturbahn-Rodler deshalb in Umhausen, wo am Wochenende die doch corona-bedingt etwas andere Saison endet. Nach einem Ruhetag am Donnerstag, geht es an diesem Freitag mit den Trainingsläufen los.  

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