+
Baggern für besseres Netz: Die Telekom errichtet an der Ecke B 11/Richard-Wagner-Straße einen Mobilfunkmasten. 

Telekom 

Mobilfunkmast wächst 40 Meter in die Höhe

Netzausbau in Geretsried: An der Ecke B 11/Richard-Wagner-Straße wird ein 40 Meter hoher Stahlgittermast gebaut. Der Stadtrat war zunächst dagegen.

Geretsried – Noch wirdan der Ecke B 11/Richard-Wagner-Straße am Boden gearbeitet, aber schon bald wird laut Stadtverwaltung ein 40 Meter hoher Stahlgittermast in die Höhe wachsen. Die Telekom baut einen Antennenträger im Stadtteil Stein, „um das Gewerbegebiet Nord und die Bundesstraße 11 besser mit Mobilfunk versorgen zu können“, erklärt Christian Fischer, der bei der Telekom für die Unternehmenskommunikation zuständig ist.

Der Bau des Mobilfunkmasten war umstritten. Im Herbst 2013 hatte die Telekom den Bau auf einem Privatgrundstück nördlich der Kiesfläche an der B 11-Ausfahrt nach Stein beantragt. Der Bauausschuss lehnte den Masten fast einstimmig ab, obwohl in Außenbereichen wie diesem privilegierte Bauvorhaben zulässig sind, wozu Telekommunikations-Einrichtungen gehören.

Internetversorgung mit neuester Technik

Die Rechtsaufsicht des Landratsamts in Bad Tölz kassierte den Beschluss des Geretsrieder Stadtrats deshalb im Jahr 2015. Die Räte bewilligten den Bauantrag daraufhin, um möglichen Schadensersatzforderungen seitens der Telekom zu entgehen, wenn die Stadt das Verfahren verzögert. Inzwischen sind die Planungen des Unternehmens abgeschlossen und an der Abzweigung wird gearbeitet. Mit dem neuen Mobilfunkmast will die Telekom „Dienste und Technik der zweiten, dritten und vierten Mobilfunkgeneration“ am Standort anbieten können. Heißt: Die Telekom verbessert das Netz, damit die mobile Internetversorgung nach neuester Technik möglich ist. Ende August sollen die Arbeiten an der Baustelle abgeschlossen sein.

2015 hatte die Telekom dem Bauausschuss einen weiteren Antrag vorgelegt. Auf einem Grundstück des Staatsforstes am Schwaigwaller Hang sollte ein Stahlgittermast mit einer Gesamthöhe von 50 Metern errichtet werden – auch dabei handelte es sich um ein privilegiertes Vorhaben. Die Räte stimmten zu. Wie es aussieht, wird das Vorhaben aber nicht mehr verwirklicht. „Wir hatten geplant, einen Antennenträger als Ersatz für einen bestehenden Standort zu errichten“, erklärt Christian Fischer von der Telekom. Die Alternative müsse aber nicht mehr gebaut werden, „da der bestehende Standort weiter genutzt werden kann“. sw

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

15 Jahre Kinder- und Jugendförderverein in Königsdorf
Seit 15 Jahren gibt es den Kinder- und Jugendförderverein Königsdorf. Ein Jubiläum, das der Verein in seiner Jahresversammlung mit einem abwechslungsreichen Programm und …
15 Jahre Kinder- und Jugendförderverein in Königsdorf
Darum wird die Sicherheitswacht weitergeführt
Katja Jasper ist absolut überzeugt von ihrer Arbeit. „Wir bekommen eine tolle Resonanz von den Bürgern“, sagt die Irschenhauserin. Jasper ist eine der vier …
Darum wird die Sicherheitswacht weitergeführt
Schmieden für den Frieden: In Münsing entstehen besondere Nägel
In der Werkstatt des Degerndorfer Schmiedemeisters Tom Carstens entstehen sogenannte Friedensnägel. Sie werden Ende September in der Kölner Dombauhütte für einen guten …
Schmieden für den Frieden: In Münsing entstehen besondere Nägel
Musikanten feiern in Eurasburg: Es ging heiß her
Beim Festzug zum „Musifest mit Bezirksmusikfest Isar-Mangfall“ in Eurasburg saß jeder Ton und auch im Festzelt wurde ausgiebig gefeiert. An einem Abend flogen sogar die …
Musikanten feiern in Eurasburg: Es ging heiß her

Kommentare