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Blicken in den neuen Museumsflyer (v. li.): Manuela Strunz vom Heimatmuseum Lenggries, Anita Zwicknagel vom Museum der Stadt Geretsried sowie Maria Kreidl und Dr. Andreas Wüstefeld vom Tölzer Land Tourismus.

Tourismus im Tölzer Land

Neuer Flyer soll Gäste anlocken

Geretsried - Zehn Seiten umfasst das neue Faltblatt, das möglichst Gäste in die Museen im Tölzer Land locken soll. Die Schwerpunkte sind Flößerei und Vertreibung. Am Montag wurde der Flyer in Geretsried vorgestellt.  

Geschichten aus der Holzindustrie, vom Instrumentenbau, den Rüstungsbetrieben, Flucht und Vertreibung: Das Museum der Stadt lädt zum Erinnern und Entdecken der jungen Geretsrieder Geschichte ein. Was das Museum alles zu bieten hat, steht auch in dem neuen Flyer, den die kommunalen Museen im Tölzer Land zusammen entworfen haben. „Ich bin zwar persönlich mit den Besucherzahlen zufrieden“, sagt Museumsbetreuerin Anita Zwicknagl am Montag in einem Pressegespräch. „Von Werbung kann man aber nie genug kriegen. Wir haben es alle nötig, den Gast herzuholen.“

Genauer beschrieben werden in dem Flyer die Museen in Geretsried, Wolfratshausen, Bad Tölz und Lenggries. Er umfasst zehn Seiten, wurde vom Tölzer Land Tourismus finanziert und zeigt Bilder, erklärt kurz die Dauerausstellungen und fasst Öffnungszeiten und Eintrittspreise zusammen. Damit soll der Flyer nicht nur auswärtige Touristen, sondern auch Einheimische ansprechen, sagt Dr. Andreas Wüstefeld vom Tölzer Land Tourismus.

Öffnungszeiten, Eintritt, Dauerausstellungen: Alles auf einen Blick

Auf der Rückseite des Flyers, der mit den Worten „Museen zwischen München und den Alpen“ wirbt, ist eine Karte des Landkreises abgebildet. Auf ihr sind neben den kommunalen Museen auch private Ausstellungen aufgeführt, wie zum Beispiel das Freilichtmuseum Glentleiten in Großweil und das Franz Marc Museum in Kochel am See. Auch sie wären im Flyer näher beschrieben worden, wenn sie eine Anzeige geschaltet hätten, sagt Wüstefeld. Das hat aber nur das Bulle-von-Tölz-Museum getan.

Mit dem Museumsflyer möchte der Tölzer Land Tourismus auch auf Freizeitmessen punkten. Laut Mitarbeiterin Maria Kreidl ist der Landkreis auf bis zu 90 Messetagen pro Jahr vertreten, zum Beispiel in Berlin, Stuttgart und Bozen. Dafür kooperiert der Tölzer Land Tourismus mit anderen Regionen, zuletzt gemeinsam mit dem Starnberger-Fünf-Seen-Land am Wochenende auf der Freizeitmesse free in München. Insgesamt, sagt Wüstefeld, sei das Interesse am Deutschlandtourismus zuletzt wieder deutlich gestiegen. Sebastian Dorn

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