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Eine Szene im Musical.

Mehr als Science-Fiction

Musical "Sternensurfer" am Geretsrieder Gymnasium

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Geretsried – Eine Zeitreise durch gut 6000 Jahre erleben die Zuschauer des Musicals „Sternensurfer“ am Geretsrieder Gymnasium. Die Schüler haben für die Inszenierung aufwändig geprobt.

Es wird spannend, wohin die Reise durch Zeit und Raum geht. „Seid Ihr bereit für den Schritt in die Unendlichkeit?“, singt der Chor der Oberstufe des Geretsrieder Gymnasiums. Dann beginnt der Ausflug in fremde Galaxien. „Sternensurfer“ heißt das aktuelle Musical mit Chor, Solisten und instrumentaler Besetzung. Bernhard Zink inszeniert mit seinen Schülern bereits zum dritten Mal ein solch aufwendiges Singspiel. Die Idee ist von ihm, die musikalische Umsetzung und die Ausgestaltung des Stückes wird von den Schülern eigenverantwortlich durchgeführt.

Nach den Erfolgen der beiden vorigen Stücke „Peter Pan“ und „F. Aust“ – jeweils A capella-Versionen mit aufwendigen Kulissen – bleibt der Bühnenaufbau heuer zurückhaltend. Die bunte Farbe bringen die Darsteller, Sänger und Musiker auf die Bühne. „Wir sind da sehr experimentierfreudig“, sagt Musiklehrer Zink.

Das diesjährige Musical reflektiert Lebensträume, behandelt Schicksalsschläge, versprüht Dynamik und hinterfragt Lebensgrundsätze. Kann sich ein Mensch verändern? Und wenn ja: Welche Opfer muss er bringen? Und was kommt danach? Die Zuschauer erleben eine Zeitspanne von über 6000 Jahren. Das Ganze ist eingebettet in ein Science Fiction-Szenario aus Raum, Zeit und Unendlichkeit. Die Musik hat Bernhard Zink komponiert. „Das Gestern wird abgeschafft. Wir leben im Morgen und machen uns die Welt, wie sie uns gefällt“, singt der Chor in einer Szene des Stücks energisch. Es ist eine moderne Inszenierung mit Liedern voller Dynamik, die ins Gefühl gehen.

Die Mitwirkenden sind der Kammerchor der Oberstufe sowie sechs Hauptdarsteller als Solisten aus dem Musik-Additum – sprich Schüler aus Geretsried und Wolfratshausen, die heuer das Musikabitur absolvieren werden: Benjamin Hartwig, Miria Samhammer, Teresa Keil, Hannes Wagner, Natalie Fensterseifer und Sophie Kolo.

„Ein solches Musical vereint verschiedene Kunstformen“, sagt Zink. Er meint Inszenierung, Musik, Gesang, und Schauspiel. Das sei sicher eine Herausforderung, da es Mut braucht, sich zum ersten Mal ins Rampenlicht zu stellen. „Die aber auch Spaß macht und Selbsterfahrung bringt“, sagt der künstlerische Leiter.

Neben ihm unterstützt die Schauspielerin und Theaterpädagogin Stefanie Böck vom Chiemsee die Schüler. Bei den intensiven Proben gab sie Ratschläge zu Bühnenpräsenz, Timing und Sprache. Damit bei der Uraufführung am Dienstagabend alles glatt ging.

Zweite Aufführung

Die Schüler des Geretsrieder Gymnasiums führen ihr Musical „Sternensurfer“ am Mittwoch, 20. April, in der Aula des Schulzentrums auf. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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