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Zwischen Geretsried und der Tattenkofener Brücke kam es erneut zu einem Unfall. Zwei Menschen wurden verletzt, vier Autos beschädigt. Die Rettungskräfte müssen sich mit pöbelnden Verkehrsteilnehmern herumschlagen.

Polizei findet klare Worte

Unglaublicher Vorfall: Feuerwehr wird an Unfallort beschimpft

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Die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr waren vor Ort, um eine Umleitung an einer Unfallstelle bei Geretsried einzurichten. Dafür wurden sie von Autofahrern beschimpft.

Update: Am Mittwoch hat die Polizei von einem noch krasseren Vorfall berichtet, der sich rund um den Unfallort zugetragen hat. Ein Autofahrer ist völlig ausgetickt. 

Geretsried – Zwei Verletzte, vier beschädigte Autos und ein Gesamtschaden in Höhe von rund 50 000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am frühen Montagabend auf der Staatstraße 2369 zwischen Geretsried und der Tattenkofener Brücke ereignet hat.

Wie die Polizei berichtet, wollte ein 63-jähriger Eglinger von der Tattenkofener Brücke kommend in Richtung Geretsried fahren und geriet aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Opel Zafira kurz vor der Einmündung in die Jeschkenstraße auf die Gegenfahrbahn. Wegen einer Baustelle standen dort Fahrzeuge im Stau. Das Fahrzeug des Eglingers kollidierte seitlich mit dem stehenden Skoda Superb eines 42-jährigen Mannes aus Taufkirchen. Anschließend schrammte der Zafira am VW Tiguan einer 23 Jahre alten Frau aus Tölz und dem Opel Antara eines 64-jährigen Dietramszellers entlang.

Autofahrer werden gegenüber Helfern aggressiv

Bei dem Verkehrsunfall wurden der Unfallverursacher sowie eine Mitfahrerin im Opel Antara glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte beide ins Krankenhaus. Im Anschluss mussten laut Polizei etliche Fahrzeuge von Abschleppdiensten geborgen werden. Wegen der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme wurde die Staatsstraße gesperrt.

Worüber sich die Rettungskräfte nach dem Unfall ärgern, sind die Reaktionen zahlreicher Verkehrsteilnehmer auf die Arbeiten der Freiwilligen Feuerwehr. Während die ehrenamtlichen Helfer wegen der Straßensperrung eine Umleitung einrichteten, kam es an den Absperrungen wiederholt zu „verbalen Aussetzern und Aggressionen gegenüber den Feuerwehrleuten, weil die Autofahrer nicht wie üblich auf dem kürzesten und gewohnten Weg nach Hause fahren konnten.“ Leider kommt die sinkende Achtung vor Helfern immer öfter zur Sprache.

Für dieses Verhalten findet die Polizei klare Worte und erinnert in ihrem Bericht: „Diese Mitmenschen seien daran erinnert, dass solche Maßnahmen niemals Selbstzweck sind und just in dem Moment andere im Straßenverkehr zu Schaden gekommen sind.“ Weiter appelliert die Polizeiinspektion Geretsried: „Statt Frust und Aggression sollten also lieber Dankbarkeit und Freude auf den Feierabend vorherrschen.“

Ein ganz besonders gutes Beispiel hat ein Autofahrer im Kreis Ebersberg abgegeben. Er schenkte den Feuerwehrleuten Hamburger

mh

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