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Tödlicher Unfall: Im Jahr 2009 wurde ein 56-jähriger Radfahrer von einem Auto erfasst.

Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt

Nach Unfall: Radler-Warnschild an Tattenkofener Straße

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Geretsried – Die Beharrlichkeit von Stadtrat Günther Fuhrmann (FDP) hat sich ausgezahlt: In Kürze werden an der Tattenkofener Straße Warnschilder auf kreuzende Radfahrer aufgestellt.

"Das ist erfreulich, gar keine Frage“, kommentiert Dritter Bürgermeister Gerhard Meinl die Mitteilung des Staatlichen Bauamts Weilheim. „Und es ist notwendig“, so Meinl, der derzeit Rathauschef Michael Müller vertritt.

Ein tödlicher Unfall im Jahr 2009 löste die Diskussion über einen sichereren Radweg-Übergang neu aus: Ein 56-jähriger Geretsrieder starb, als er beim Überqueren der Staatsstraße 2369 in Richtung Breslauer Weg von einem VW-Bus erfasst wurde. 2014 verunglückte erneut ein Radfahrer. Ein 74 Jahre alter Geretsrieder rollte ohne anzuhalten mit seinem Rad in die Kreuzung. Eine herannahende Autofahrerin hatte keine Chance auszuweichen. Der Rentner überlebte schwer verletzt.

Ob Radweg-Tunnel, Brücke oder Verkehrsinsel: Bislang scheiterten diese Lösungen aus Kostengründen. Günther Fuhrmann setzte sich in seiner Funktion als Stadtrat und Kreisrat dafür ein, dass wenigstens Warnschilder – auch zum Schutz der Autofahrer – aufgestellt werden. Er verfasste ein Schreiben an den Kreistag. Weil der für verkehrliche Maßnahmen auf einer Staatsstraße nicht zuständig ist, leitete Landrat Josef Niedermaier das Schreiben an die Regierung von Oberbayern weiter. Die Behörde sah allerdings keinen Anlass, an dem Radweg-Übergang etwas zu ändern. Die bestehenden Schranken seien ausreichend, hieß es damals.

Jetzt hat Regierung offensichtlich ihre Meinung geändert. Bisher kreuzten zwei überregionale Radwege auf Höhe des Breslauer Wegs die Staatsstraße 2369: die Via Bavarica Tyrolensis und der Isar-Radweg von und nach Bad Tölz. Laut Drittem Bürgermeister Meinl gehört der Weg nun auch zum Fernradweg München-Venedig. Deshalb sei auf dieser Strecke mit einem erhöhten Radverkehrsaufkommen zu rechnen, so die Begründung der Behörde. Allein im Jahr 2015 seien auf dem Fernradweg 62 000 Radfahrer gezählt worden. Außerdem sei der Kreuzungsbereich nicht uneingeschränkt einsehbar. Deshalb sollen nun in beiden Richtungen die Schilder „Radfahrer kreuzen“ aufgestellt werden.

nej

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