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Gruppenfoto mit Promi: Christian Prokop, Trainer der Herren-Handballnationalmannschaft (Mitte), gratulierte den Geretsrieder Handballerinnen.

Schulmannschaft beim Bundesfinale in Berlin

Nationaltrainer Prokop gratuliert Geretsrieder Handballerinnen

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Die Handballerinnen des Geretsrieder Gymnasiums stießen ins Bundesfinale der Schulen in Berlin vor. Für die dort gezeigten Leistungen gab‘s höchstes Lob von einem Handball-Experten.

Geretsried/Berlin – Es ist der größte Erfolg für eine Handball-Schulmannschaft des Geretsrieder Gymnasiums seit einigen Jahrzehnten: Die Mädchenmannschaft, nahezu identisch mit der C-Jugend der Handballspielgemeinschaft (HSG) HSG Isar-Loisach, qualifizierte sich fürs Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (wir berichteten). Fünf Tage verbrachte das Team, begleitet von den zwei Sportlehrerinnen Kerstin Lund-Wild und Martina Guttenberger, kürzlich in der Bundeshauptstadt Berlin. Unterm Strich belegte das Geretsrieder Gymnasium in seiner Wettkampfklasse, in der sich 16 Mannschaften aus ganz Deutschland sportlich miteinander maßen, den zwölften Platz.

Das Turnier war hochrangig besetzt. „Vor allem die Teams der Sportgymnasien konnten von ihrem regelmäßigen und fast schon professionellen Training profitieren“, berichtet Guttenberger. Die Folge: Am ersten Turniertag hatten die Handballerinnen von Isar und Loisach nichts zu melden, mit drei Niederlagen ging’s ins Bett. „Natürlich waren die Mädchen enttäuscht, doch wir haben beschlossen: Den Kopf nicht in den Sand stecken, jetzt erst recht“, so Guttenberger. Tatsächlich gelang es dem Team, das Blatt am zweiten Tag noch zum etwas Besseren zu wenden – hinter Baden-Württemberg belegte Bayern Platz zwei in der Vorrundengruppe.

Die Frage lautete schließlich: Platz elf oder zwölf? In der entscheidenden Partie warteten die Damen des Aue-Geest-Gymnasiums aus Niedersachsen auf die Geretsriederinnen – und zeigten ihnen die Grenzen auf. „Das war Handball auf einem anderen Niveau“, zollt Guttenberger dem Team aus Niedersachsen Respekt.

„Platz zwölf bei einem Bundesfinale ist ein hervorragendes Ergebnis, wir sind sehr stolz auf die Mädels“, betonen Guttenberger und ihre Kollegin Lund-Wild. Höchstes Lob bekamen die Geretsriederinnen auch von der größtmöglichen Autorität, Christian Prokop, Trainer der „Bad Boys“, der Herren-Handballnationalmannschaft. Nach einem kurzen Plausch mit Prokop ließ sich der nicht lange bitten und lächelte fröhlich mit den jungen Damen in die Kameralinse.

Berliner Luft schnupperte das elfköpfige Team nicht nur in der Sporthalle der Landeshauptstadt: Die Mädchen unternahmen einen Abstecher hinauf in die Glaskuppel des Reichstagsgebäudes, machten Erinnerungsfotos am Brandenburger Tor und besuchten das Holocaust-Mahnmal in der historischen Mitte Berlins, das Denkmal für die vielen Millionen im „Dritten Reich“ ermordeten Juden Europas. cce

Das Team:

Felicitas Hörl (Torhüterin), Laura Rehmann, Gwen Frings, Greta Esch, Luisa Esch, Emily Seemann, Lara Holzhauer, Janica Wrabel, Hannah Werner, Leni Münster und Rieke Wettstädt. Betreuerinnen: Kerstin Lund-Wild und Martina Guttenberger.

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