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Besuch auf der Baustelle: Stadtarchitekt Christian Müller (li.) und Lorenz Kirmair vom Geretsrieder Bauamt am künftigen Sportbecken des Interkommunalen Hallenbads. 

Neubau liegt im Zeitplan

Neues Hallenbad: Arbeiten an den inneren Werten

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Der Neubau des Hallenbads in Geretsried liegt im Zeitplan. Die Handwerker sind im Innenbereich beschäftigt. 

Geretsried – Mit dem Jahreswechsel ist in der größten Stadt des Landkreises nicht nur das Jubiläumsjahr angebrochen, sondern auch das Jahr, in dem an der Adalbert-Stifter-Straße eine große Eröffnung gefeiert wird. Im Herbst 2020 soll das interkommunale Hallenbad fertig sein. Geretsried baut es gemeinsam mit dem Freistaat, dem Landkreis, der Stadt Wolfratshausen sowie den Gemeinden Egling, Eurasburg, Münsing, Königsdorf, Icking und Dietramszell. Der erste Spatenstich erfolgte im April 2018.

Derzeit ist der Innenausbau in vollem Gange. „Damit liegen wir absolut im Bauzeitenplan“, sagt Thomas Loibl, Pressereferent der Stadt Geretsried. Seit dem Richtfest montierten die Handwerker die Edelstahlbecken, erledigten die Stahlbauarbeiten am Dach sowie die Estricharbeiten in der Schwimmhalle. Auch die Fenster im Funktions- und Personalbereich wurden gesetzt.

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Aktuell sind die Badewassertechnik sowie Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen an der Reihe. Nach der zweiwöchigen Pause in den Weihnachtsferien setzen die Bauarbeiter die Installation fort – „geschützt vor Wind und Wetter und unterstützt von einer Winterbauheizung im Gebäudeinnern“, so Loibl. In den kommenden Wochen und Monaten stehen außerdem unter anderem die Arbeiten am Bodenbelag sowie Fliesen- und Malerarbeiten an. Abhängig vom Wetter sind die Dach-Endarbeiten und die Anbringung der kompletten Fassadenbekleidung. Zum Schluss soll eine Photovoltaik-Anlage installiert werden.

Damit die Badegäste während ihres Aufenthalts ihre Autos abstellen können, plant die Stadt ein Parkdeck. Den Auftrag hat der Stadtrat im Dezember vergeben. Da sich die Suche nach einem Generalunternehmer schwierig gestaltet hatte, verzögert sich der Bau. Projektsteuerer Thomas Kaltenmark vom Stuttgarter Ingenieurbüro Klotz und Partner sprach jüngst von einer Fertigstellung Ende des Jahres, demnach erst nach Eröffnung des Hallenbads. „Für diesen Fall prüfen wir derzeit provisorische Parkflächen, die wir im Frühjahr vorstellen werden“, erklärt Loibl.

Viele Geretsrieder würden sich eine Sauna als Ergänzung für das neue Hallenbad wünschen. „Wie unser Erster Bürgermeister beim Richtfest gesagt hat, ist die Sauna nicht vom Tisch, ebenso wie eine mögliche Errichtung von Außenbecken am Hallenbad“, antwortet Loibl auf die Frage, ob ein Investor für die Sauna in Sicht ist. „Allerdings liegt der Fokus derzeit richtigerweise auf der Fertigstellung unseres interkommunalen Schul- und Sportschwimmbades.“

sw

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