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Das ist er: Michael Heigl aus Geretsried mit seinem Cocktail „Cachazzle“. 

Ungewöhnliches Rezept

Geretsrieder Student erfindet Cocktail

Man nehme Zuckerrohrschnaps, grünen Tee, Limettensaft und Stevia: Fertig ist das Getränk mit Namen "Cachazzle". Mit diesem Cocktail will der junge Student Michael Heigl durchstarten. 

Geretsried – Eine Mischung aus Zuckerrohrschnaps und grünem Tee findet man nur selten in alkoholischen Getränken. Damit möchte der 22-jährige Geretsrieder Michael Heigl durchstarten. Zusammen mit drei Freunden hat er die Firma Cachazzle gegründet, die das gleichnamige Partygetränk vertreibt.

Die Idee, einen eigenen Drink zu verkaufen, kam ihm bei einem Kurzurlaub: „Ich war mit drei Studienfreunden auf dem Weg nach Köln“, berichtet der Geretsrieder, der derzeit International Business in Bad Homburg studiert. „Dabei ist die Überlegung gereift, ein Unternehmen zu gründen.“ Monatelang tüftelten die Jungunternehmer an den richtigen Zutaten, einer guten Mischung und einem Logo für das Getränk.

Herausgekommen ist ein erfrischender Cocktail aus Zuckerrohrschnaps (Cachaca), grünem Tee, Limettensaft und Stevia – einem natürlichen Süßungsmittel. Verkauft wird das Getränk unter dem Namen „Cachazzle“. Die Meinungen über den Geschmack gehen auseinander. „Unser Drink polarisiert“, sagt Heigl. „Es gibt Leute, die ihn überhaupt nicht mögen. Andere schwören darauf. Einen Mittelweg gibt es nicht.“

Die Rezeptur polarisiert - manche lieben es, manche finden es furchtbar

Die Arbeit von Heigl und seinem Team ist mehr als die bloße Suche nach dem perfekten Geschmack. „Wir legen viel Wert auf Transparenz und Nachhaltigkeit“, sagt Heigl. So werden die Rohstoffe für den Cachaca auf einer kleinen Familienfarm in Brasilien angebaut. Der grüne Tee stammt aus einem ökologischen Betrieb in Taiwan, gemischt wird der Cachazzle ebenfalls von einem Familienbetrieb. Außerdem fließen drei Cent pro verkaufter Flasche in eine Spendenaktion. „Momentan unterstützen wir den Verein ,Rettet den Regenwald‘, der sich für den Erhalt von großen Wald-Flächen in Peru, Guatemala und vielen weiteren Ländern einsetzt“, erläutert der 22-Jährige.

Wie viel Geld die Firma bereits an den Verein gespendet hat, kann man Mithilfe eines Spendenbarometers auf der Cachazzle-Homepage nachvollziehen. In Zukunft möchten die Jungunternehmer noch weitere Spendenprojekte unterstützen. „Uns ist wichtig, dass wir nicht nur einen Cocktail machen und die Leute diesen gedankenlos auf Partys trinken“, meint der Geretsrieder. „Wir wollen ein Getränk verkaufen, das man guten Gewissens genießen kann und dabei gleichzeitig etwas Gutes tut.“ In zwei Bars in Frankfurt am Main gibt es das Mixgetränk bereits. Wer den Cachazzle probieren möchte, kann sich den Drink auf der Internetseite des Start-Up-Unternehmens bestellen.  Dominik Stallein

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