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Ab geht die Post: Im Hinterhalt zeigten „Bench2Road“ ebenso wie ihre Freunde, dass sie nichts verlernt haben.

Alte und neue Pop-Klassiker

Nicht ohne meine Freunde: Bench2Road im Hinterhalt

Geretsried – Es ist die Geschichte einer langen, musikalischen Freundschaft. Die Musiker von „Bench2Road“ spielen mit ihren Weggefährten mal wieder alte und neue Pop-Klassiker.

Die Musiker von „Bench2Road“ kommen alle aus dem Landkreis und kennen sich schon teilweise seit über 40 Jahren. Sie gingen in den 1970er Jahren zusammen in die Schule und machten Musik. Bis sich die Wege infolge von Job und Studium trennten.

Wie so oft im Leben war es ein 40. Geburtstag, in diesem Fall der des Gründungsmitgliedes Hubert Schenk, der 1997 die alten Weggefährten in der Kulturbühne Hinterhalt zusammenbrachte. Man feierte das Wiedersehen und nahm sich vor, einmal im Jahr ein Konzert für sich und Freunde zu geben.

Das machen die Freunde von „Bench2Road“ nunmehr seit 19 Jahren alljährlich, stets im Hinterhalt und immer unter dem Motto „for friends, for fun, for free“. Hannes (Schenk) und Hongi (Jing Hong Hu) begannen diesen vergnüglichen Abend mit ihrer gekonnten Akustik-Performance an Ukulele und Gitarre. Es war eine Welturaufführung mit drei auf bayerisch gesungenen Eigenkompositionen mit den Titeln „Leichtigkeit“, „Franz, steh auf“ und „Wenn’s Herz ned drohengt“. Ihre harmonierenden Stimmen und die einfühlsamen Texte versetzten das Publikum gleich zu Beginn in Erstaunen.

Danach wurde es deutlich lauter. Florian „Kropi“ Kropius und Steve Lachner (beide „Scorefor“) gaben bekannte „Scorefor“-Songs in der unerwarteten Version mit nur zwei Gitarren zum Besten und zeigten dabei viel von ihrer langjährigen Bühnenerfahrung.

Da hatten es die gesammelten Freunde von „Bench2Road“ im Anschluss wahrhaftig nicht leicht. Doch mit viel guter Laune und Spielfreude stellte man sich dieser Herausforderung. Richtig rockige Eigenkompositionen wechselten sich ab mit ganz eigenen Versionen der Hits von Status Quo, Brian Adams und Mick Jagger. Die unbekümmerte Songauswahl spiegelte den Musik-Geschmack ihrer Jugend wider, wobei sich Düster-Dramatisches von Deep Purple problemlos zu Songs von Tom Petty oder gar den Kölsch-Rockern „BAP“ gesellten. Dass nicht alle Freunde all die Jahre musikalisch dabei bleiben konnten, nahmen die Gründungsmitglieder Hubert Schenk und Rainer Adamek mit gut gelaunter Gelassenheit, waren die Weggefährten von einst an diesem Abend doch zahlreich im Publikum.

red

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