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Großer Andrang herrschte den ganzen Tag über im Bierzelt. Begleitet von Musik gab es Köstlichkeiten aus der Küche der Oberland-Werkstätten. 

20 Jahre Oberland-Werkstätten in Geretsried 

Tag der offenen Tür hat sich gelohnt

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Die Freude bei den beiden Betriebsleitern Dietlinde Schoch und Markus Wallenstein war groß. Mehrere hundert Besucher strömten am Wochenende zum Tag der offenen Tür der Oberland-Werkstätten. Anlass war das 20-jährige Bestehen des Betriebs an der Gustav-Adolf-Straße. 

Geretsried Angehörige der hier Beschäftigten, Vertreter von Gewerbe und Industrie, aber auch etliche interessierte Bürger informierten sich über die Arbeit von und mit behinderten Menschen.

Rasch wurde beim Rundgang klar, dass der Umgang mit den knapp 150 Mitarbeitern vor allem von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Zugleich sind die Oberland-Werkstätten ein moderner Industriebetrieb. Wäscherei, mechanische Serienfertigung, Metallbearbeitung, aber auch Aufgaben in Verwaltung und Küche bieten unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für die Beschäftigten – je nach ihren individuellen Fähigkeiten. Mit großem Interesse, zum Teil auch verwundert, verfolgten die Gäste die Arbeitsabläufe. Sie konnten den Mitarbeitern über die Schulter schauen und im direkten Gespräch erfahren, wie es ihnen in dem Betrieb geht und wie wohl sie sich dabei fühlen, am Arbeitsleben teilhaben zu können.

Im Anschluss trafen sich die Besucher im Bierzelt. Es standen Menüs aus der Küche der Oberland-Werkstätten zur Auswahl. Dazu gab es musikalische Darbietungen der Band „Mia 4“, der Veeh-Harfengruppe der Musikschule Geretsried sowie der „Rolli-Gang“. Diese Gruppe behinderter Menschen aus München überraschte mit hervorragend interpretierter Rock,- Pop- und Countrymusik und einem stimmgewaltigen Sänger.

Währenddessen gab es Unterhaltung für Groß und Klein mit Kinderschminken, Sinnesparcour, Quiz, Luftballonwettbewerb, Zauberer und Rollstuhlparcours. Das Fazit des Teams der Oberland-Werkstätten: „So ein großer Andrang. Der Tag hat sich gelohnt.“

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