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Das Team: (v. li.) Heidi Rehmann-Duretkovic (stellvertretende Hausleitung), Isabell Stach (Kinderpflegerin im Kindergarten), Hülya Aktas (Einrichtungsleitung)und Steffanie Schaßer (Kinderpflegerin in der Krippe). Nicht im Bild ist Barbara Bauer (Kinderpflegerin und Agrar-Ökonomin).

Was länge wärt

Champini an der Jeschkenstraße hat aufgesperrt

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Geretsried - Das Champini-Kinderhaus an der Jeschkenstraße in Geretsried hat eröffnet. Zuvor gab es mehrere Verzögerungen. Jetzt sucht der Kindergarten Personal.

Was lange währt: Kurz nach Weihnachten ist das neue Champini-Kinderhaus an der Jeschkenstraße eröffnet worden. Das teilte die Pressesprecherin der Nürnberger Betreibergesellschaft, Maria Nutz, gestern mit. Um die Bewegungs-Kindertagesstätte voll belegen zu können, fehlt dem Träger allerdings noch Personal. Seit Montag dieser Woche füllen die ersten Kinder das neue Haus mit Leben.

„Es macht ihnen sichtlich Freude, alles zu erforschen und neugierig jede Ecke und jeden Gegenstand der bunt eingerichteten Räumlichkeiten zu erorbern“, schreiben Maria Nutz und Hülya Aktas. Letztere hat die pädagogische Hausleitung an der Jeschkenstraße übernommen. Hüya Aktas ist seit Oktober 2010 in der TuS-Champini-Kita an der Adalbert-Stifter-Straße tätig. Dort entwickelte sie sich von der Kinderpflegerin zur pädagogischen Fachkraft und organisierte eineinhalb Jahre lang die Krippenbereichsleitung. „Sie betrachtet ihre neue Position als eine neue Herausforderung, mit der sie reifen wird“, heißt es in der Pressemitteilung.

Hochmotiviert übernehme Aktas mit ihrem Team den Aufbau der neuen Champini-Einrichtung. Gestartet wurde mit zwei Gruppen: den „Ameisen“ (Krippe) und den „Löwen“ (Kindergarten). Weitere Kinder können im Lauf der nächsen Wochen und Monate mit der Erweiterung des Teams aufgenommen werden. 

Champini sucht Personal

Noch sucht Champini dafür Personal. Ausgelegt ist die Kita auf drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen mit insgesamt knapp 100 Plätzen. Wie berichtet hatte sich der Bau des Champini-Kinderhauses immer wieder verzögert. Ursprünglich für 2013 geplant, erfolgte die Grundsteinlegung erst im Februar vergangenen Jahres. Zu dieser Zeit hatte das Vertrauenverhältnis zwischen der Betreibergesellschaft und der Stadt – sie finanziert die Hälfte der Investitionskosten von rund zwei Millionen Euro – bereits stark gelittten.

Die Zusage, bis zum Beginn des neuen Betreuungsjahrs im September fertig zu sein, konnte Champini nicht halten. Wegen Zahlungsschwierigkeiten kam es im Sommer zu einem Baustopp. Zuletzt war die Eröffnung für kurz vor Weihnachten angekündigt. Jetzt ist es eine verspätete Bescherung geworden.

sas

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