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Alt und neu: Werbung für die neue Internetseite macht die Stadt mit diesen Bannern vor dem Rathaus. Es ist die erste, sichtbare Maßnahme des Baustellenmanagements. 

Zentrumsentwicklung 

„Ohren zu, bald Augen auf“: Baustellenmanagement in Geresried

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Lange Zeit hat das Baustellenmanagement für die Zentrumsentwicklung im Verborgenen gearbeitet. Jetzt ist ein erster Teil des Marketingkonzepts sichtbar.

Geretsried – Die Stadt hat Banner an den Bauzäunen vor dem Rathaus aufgehängt. Sie zeigen in abstrakter Form, was um das Verwaltungsgebäude herum entstehen soll. Zu sehen sind unter anderem Wasser, Bäume, eine Parkbank, Symbole für Begegnung, Freizeit und die S-Bahn.

Kontrast zwischen Gegenwart und Zukunft

Die aufgedruckten Slogans sprechen von der „Neuen Mitte“ und stellen den Kontrast zwischen Gegenwart und Zukunft dar. „Jetzt Arbeit, bald Vergnügen“, heißt es da. „Jetzt Ohren zu, bald Augen auf.“ Oder: „Jetzt graue Wände, bald buntes Leben.“ „Wir wollen damit verdeutlichen, dass wir uns über die Beeinträchtigungen im Klaren sind“, sagte Vize-Bürgermeister Hans Hopfner in der Stadtratssitzung am Dienstag.

Ziel der Banner ist, auf die Homepage www.neuemitte-geretsried.de zu verweisen. Inhalte sind darauf allerdings noch nicht zu finden. „Die Verwaltung arbeitet intensiv daran, sie zeitnah, das heißt in zwei bis vier Wochen, freizuschalten“, erklärte Hopfner. Im Internet sollen dann Baustelleninformationen, Ablauf- und Zeitpläne sowie Details zur Verkehrssituation zu finden sein, erläutert Thomas Loibl, Pressereferent der Kommune, auf Nachfrage. Die Seite werde nach und nach mit Inhalt gefüllt. Sukzessive werden auch weitere Aktionen des Baustellenmanagements zu sehen sein. Ein Informationspunkt in exponierter Lage im öffentlichen Raum ist geplant, der Basisinformationen zur „Neuen Mitte“ mit einem Verweis auf die Internetseite bieten soll. „Viele weitere Dinge sind geplant“, sagt Loibl. Details will er noch nicht nennen.

Stadt will Einzelhandel unterstützen

Die Stadt wolle auch den Einzelhandel in der Bauzeit unterstützen und biete kostenfreie Werbemöglichkeiten an, so Hopfner. „Es sind außerdem verschiedene marketingfördernde Maßnahmen geplant.“ Dabei arbeitet die Stadt mit dem Einzelhändlerverein ProCit zusammen.

Bis auf Hinweise auf den neuen Standort des Grünen Markts und die Parkmöglichkeiten am Rathaus war von einem Baustellenmanagement bisher noch nicht viel zu spüren. Die Arbeiten am Karl-Lederer-Platz laufen aber bereits seit Mai. Die Stadt beteuert immer wieder, dass sich die Beteiligten und Betroffenen im Rahmen des Baustellenmanagements regelmäßig zur Koordination treffen würden. „Die Anwohner wurden informiert“, sagt Loibl. Auf die Frage, warum erst jetzt Banner aufgehängt und die Internetseite eingerichtet wurde erklärt der Pressereferent, dass man daran arbeite, seit die Beschlusslage klar sei. Wie berichtet hatte der Stadtrat das Bürgerbegehren gegen die Zentrumspläne im Juni für unzulässig erklärt. Eine Klage dagegen läuft noch. 

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