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Kein Durchkommen gab es für die Geretsrieder River Rats um Florian Lechner (re.) am Freitagabend bei der 2:4-Niederlage gegen Sergej Hausauer (li.) und den EV Pegnitz.

Eishockey

Pegnitz bleibt ein Problem-Gegner

Unnötige 2:4-Niederlage der River Rats gegen die Oberfranken

Geretsried – Auch nach dem Karriereende von Urgestein Markus Schwindl bleibt der EV Pegnitz ein Problem-Gegner für das Geretsrieder Eishockeyteam. Bestes Beispiel war die unnötige 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)-Niederlage der River Rats am Freitagabend gegen die bieder, aber doch clever und effizient spielenden Oberfranken. „Schade, wir hatten die drei Punkte fest eingeplant“, sagte ESC-Trainer Ludwig Andrä. Sein Team habe jedoch im Laufe der Partie die Ordnung verloren und sich zu viele Fehlpässe geleistet. Sein Fazit: „Bei 39 Schüsse auf das Pegnitzer Tor sind zwei Tore einfach zu wenig.“

Die Hausherren begannen flott und verbuchten eine Reihe guter Chancen durch Daniel Merl, Michael Hölzl, Christian Heller und Dominic Fuchs. Pegnitz agierte verhalten, setzte aber Nadelstiche und ging prompt in der ersten Überzahlsituation durch Daniel Sikorski in Führung (8.). Es dauerte eine Weile, ehe sich die River Rats wieder fingen. Zwischenzeitlich rettete Torhüter Martin Morczinietz bei einem EVP-Konter. Nach 16 Minuten gelang Ondrej Horvath der ersehnte 1:1-Ausgleich, weitere Möglichkeiten durch Hans Tauber, Martin Köhler und Luis Rizzo blieben ungenutzt.

Im zweiten Abschnitt taten sich die Gastgeber zunehmend schwer mit dem Spielaufbau. Dazu trugen auch etliche Unterbrechungen durch undurchsichtige Entscheidungen der Schiedsrichter bei. Morczinietz musste mehrfach sein ganzes Können aufbieten, war jedoch bei den Treffern durch Stefan Hagen (27.) und Sergej Hausauer (33.) machtlos.

Im Schlussdrittel stellte Andrä die Blöcke neu zusammen. Der ESC versuchte noch einmal alles, machte viel Druck. Mehr als das 2:3 durch Dominik Meierl (58.) sprang jedoch nicht heraus. Erneut Hagen machte mit einem Empty-Net-Goal zum 2:4 (60.) den Pegnitzer Sieg perfekt – zur Freude der zahlreichen mitgereisten Fans. (tw)

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