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Talent im Weitsprung offenbarte Linus Wiedenbauer (li., mit Teamkollegin Thea Heim) in Kirchheim.

Die nächste persönliche Bestleistung

Linus Wiedenbauer gewinnt beim Kirchheimer Herbstmeeting über 100 Meter

Geretsried – Es war die Saison seines Lebens. Mit persönlichen Bestzeiten auf allen Strecken von 100 Meter bis zehn Kilometer hat Linus Wiedenbauer die Saison 2015/16 abgeschlossen. Das Sahnehäubchen bildete zuletzt sein Start beim Herbstmeeting in Kirchheim.

 Über 100 Meter sprintete der Geretsrieder Realschüler mit 11,89 Sekunden exakt vier Zehntel schneller als im vergangenen Jahr und schob sich auch im Sprint in die Top-Ten der Bayerischen U16-Bestenliste. „Es entspricht meinem Trainingskonzept, die Athleten läuferisch breit auszubilden. Linus wird wie Thea Heim entwickelt“, erklärt Coach Norman Feiler. Seine Vorzeige-Athletin Heim ist mit zwölf Medaillen bei Deutschen Meisterschaften die erfolgreichste Leichtathletin des Landkreises und seit fünf Jahren in derselben Trainingsgruppe wie Wiedenbauer. Der 15-Jährige nahm in Kirchheim noch aus Spaß und ohne spezielles Training am Weitsprung teil und erzielte hier ebenfalls mit 5,61 Metern eine persönliche Bestleistung. „Es passt zu der Saison, in der mir alles aufgegangen ist. Ich habe eine tolle Trainingsgruppe. Das hilft mir ungemein“, freut sich Wiedenbauer.

Obwohl er es jetzt auf Anordnung des Trainers ruhiger angehen lässt, will es sich der Geretsrieder nicht nehmen lassen, mit dem TNT-Eibl-Team Wolfratshauser Stadtlauf zu starten. „Mir geht’s da nicht um eine Zeit. Ich möchte da einfach mitjoggen, weil ich die Atmosphäre in unserem Team so gerne mag, und bei den Läufen immer so tolle Stimmung ist“, so der Youngster. Weit ambitionierter wird Teamkollegin Thea Heim die Sache angehen, die heuer bei den Deutschen Meisterschaften über 1500 Meter Bronze gewann und vor fünf Wochen bei der Deutschen Zehn-Kilometer-Meisterschaft als Fünfte durchs Ziel lief. „Thea hat vor vier Jahren das Rennen mit der Zeit von 37,50 Minuten gewonnen. Ich denke, sie wird diesmal wesentlich schneller sein und der regionalen Konkurrenz zu schaffen machen“, ist Coach Feiler optimistisch. Der fünfmalige Stadtlauf-Gewinner geht über die zehn Kilometer nach eigenen Angaben „weit weniger ambitioniert“ als seine Schützlinge an den Start.

red

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