Aufwendig saniert wurde das Pfadiheim in Geretsried. Nun fehlen coronabedingt Gäste und damit Einnahmen.
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Aufwendig saniert wurde das Pfadiheim in Geretsried.

Jugendnetzwerk Wilde Rose

Pfadiheim in Schwierigkeiten: Keine Gäste, keine Einnahmen

  • Doris Schmid
    vonDoris Schmid
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Das vom interkulturellen Jugendnetz Wilde Rose betriebene Pfadfinderheim an der B11 steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten. Durch das coronabedingte Beherbergungsverbot ist die einzige Einnahmequelle der Einrichtung weggebrochen.

Geretsried – 2011 hat die Wilde Rose das Haus in Pacht vom Bundesverband der Pfadfinder übernommen. Seither wurden laut Mitteilung „enorm viel Energie und Geld“ in das Projekt investiert. „Geretsried ist ein Treffpunkt für internationale Begegnungen geworden.“ Nach dem aufwendigen barrierefreien Umbau des Geländes mit zwei kleinen Freilichtbühnen sei es besonders für Musik- und Theatergruppen interessant, die auch inklusiv arbeiten.

Das inklusive Selbstversorgerhaus finanziert sich durch die Übernachtungen von Jugendgruppen. Doch die gibt es aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht. Da das Pfadiheim keinerlei institutionelle Förderung erfährt, haben Prof. Herbert Swoboda und Jürgen Hempel einen Freundes- und Förderkreis gegründet. Dieser sammelt Mitgliedsbeiträge, Spenden und Privatkredite, um die laufenden Kosten sowie Kreditverpflichtungen zu decken. Wer den Erhalt des Hauses mit 30 Betten und einem barrierefreien Außengelände unterstützen möchte, kann auf das Konto der Wilden Rose bei der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen (IBAN DE 27 7005 4306 0011 1969 04) eine Spende überweisen. Da die Wilde Rose als gemeinnützig anerkannt ist, kann der Betrag von der Steuer abgesetzt werden.  

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