90 000 Euro für Bäume: Christoph Schramm (re.) überreicht einen Scheck an Dr. Alexander Fink.
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90.000 Euro für Bäume: Christoph Schramm (re.) überreicht einen Scheck an Dr. Alexander Fink.

Spende an „Projekte für arme Menschen“

Pizzaproduzent Gustavo Gusto lässt Bäume pflanzen

Franco Fresco, Hersteller der Tiefkühlpizza „Gustavo Gusto“ hat 90.000 Euro gespendet. Mit dem Geld werden Bäume in Brasilien gepflanzt.

Geretsried – Zum „Tag des Baumes“ haben Christoph Schramm und Dr. Alexander Fink symbolisch einen Apfelbaum auf dem Gelände von Franco Fresco, Hersteller der Tiefkühlpizza „Gustavo Gusto“, gepflanzt. 270 000 weitere Bäume sollen in Araruna/Paraíba, einer der ärmsten Gegenden Brasiliens, folgen. Dazu hat das Geretsrieder Unternehmen 90 000 Euro an den Verein „Projekte für arme Menschen“ gespendet. Den entsprechenden Scheck überreichte Christoph Schramm, Gründer und Geschäftsführer von Franco Fresco, jüngst an Alexander Fink als Vorsitzender der Hilfsorganisation.

„Projekte für arme Menschen“ hat seinen Sitz im niederbayerischen Deggendorf. Seit 16 Jahren ist der Verein in Araruna, einer Kleinstadt mit 20 000 Einwohnern, tätig. „Mit dem Geld können wir jeden Tag 240 Frucht- und Nutzbäume pflanzen“, so Fink in einer Pressemitteilung. Bei der Aufzucht und der Verteilung von Setzlingen würden die lokale Bevölkerung und vor allem die Kinder und Schulen eingebunden. Zudem würden die Menschen zum nachhaltigen Umgang mit der Umwelt sensibilisiert. So bekommen die Einwohner die Möglichkeit, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, und es wird CO2 gebunden.

Die Firma Franco Fresco, wirbt seit geraumer Zeit damit, alle sechs Minuten einen Baum pflanzen zu lassen. Das Versprechen einzuhalten, ist weiterhin das Ziel. „So lange sind nämlich unsere Tiefkühlpizzen durchschnittlich im Ofen“, erklärt Schramm. Seit Mai ist Franco Fresco als „Klimaneutrales Unternehmen“ zertifiziert. Im Sinne der Nachhaltigkeit sei man schon lange mit „Projekte für arme Menschen“ verbunden.

Warum die Bäume in Brasilien gepflanzt werden? Dort könne man mit weniger Geld deutlich mehr erreichen, so Schramm. Dadurch sei die Bepflanzung dort wesentlich effizienter. „Klimaschutz ist ein globales Thema. Und gleichgültig wo das CO2 gebunden wird, es kommt allen Menschen gleichermaßen zugute“, betont der Geschäftsführer. Die Bäume würden im Sertao, dem eher trockenen Hinterland gepflanzt. Die Gegend sei nicht vom „Rodungs-Wahnsinn in Brasilien“ betroffen.  sw

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