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Statt des jetzigen Quartiersbüros soll ein Bürgerhaus in Stein gebaut werden. Ansprechpartnerin vor Ort ist Quartiersmanagerin Sandra Mader.

„Kleiner Wettbewerb“ macht laut Stadtbaurat Sinn

Plan für Bürgerhaus in Stein könnte schon Ende 2018 stehen

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Ein Architektenwettbewerb soll klären, wie das Bürgerhaus in Stein aussehen soll. Stadtbaurat Rainer Goldstein stellt den Zeitplan dafür vor.

Geretsried – Wie soll das Bürgerhaus in Stein aussehen? Das könnte bereits Ende des Jahres feststehen. Im November 2017 hatte der Stadtrat beschlossen, einen Planungswettbewerb für die neue Anlaufstelle durchzuführen. Die Vorbereitungen dafür laufen, wie Stadtbaurat Rainer Goldstein in der jüngsten Sitzung mitteilte. „Wir könnten ihn über die Sommerpause laufen lassen und im Herbst entscheiden“, sagte er.

Goldstein bat das Gremium, den Gestaltungswettbewerb für das Bürgerhaus nicht mit dem Steiner Ring zu kombinieren. Im November hatte der Stadtrat eben dies beschlossen. „Am Ende gefällt uns bei dem einen Entwurf das Bürgerhaus besser und bei einem anderen die Straßenplanung“, erklärte Goldstein. Mit der Regierung von Oberbayern, sie fördert 60 Prozent der Kosten für den Wettbewerb, habe er das bereits abgesprochen.

Walter Büttner (SPD) hat schlechte Erfahrungen mit Architektenwettbewerben gemacht, als die Baugenossenschaft das BGZ-Gebäude errichtet hat, und äußerte Kritik am Vorgehen. Goldstein versicherte, dass bei dem Projekt Bürgerhaus ein „kleiner Wettbewerb“ seiner Ansicht nach Sinn mache. „Die Situation ist mittlerweile eine andere“, sagte der Stadtbaurat. Der Wettbewerb solle auf 15 Arbeiten begrenzt sein, damit alle an einem Tag begutachtet werden könnten.

Stein ist wie berichtet neben dem Johannisplatz und dem Neuen Platz einer der Stadtteile in Geretsried, die im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ aufgewertet werden sollen. Neben dem Planungswettbewerb sind im Zuge dessen heuer weitere Projekte vorgesehen, wie Goldstein in der Sitzung erläuterte. Bei verschiedenen Workshops sind die Bürger angesprochen, an der Verschönerung der Stadtteile mitzuwirken.

Darüber hinaus läuft derzeit eine Verkehrsuntersuchung am Johannisplatz, da Parkflächen und Straßenräume überarbeitet werden sollen. „Wir stehen auch in Kontakt mit der Baugenossenschaft, um zu schauen, wie die Grünflächen genutzt werden können“, sagte Goldstein.

Am Neuen Platz soll nach den Umbaumaßnahmen am Künnekeweg der Chamaliers-Platz aufgewertet werden. „Wir wollen außerdem versuchen, Bürger und Handel stärker zusammenzubekommen.“ sw

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