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Sehr erfolgreiches Damen-Trio: Elena Pavlas, Alexandra Seebauer und Sophie Loipholder (v. li.) sind die besten Absolventen des Abiturjahrgangs 2019.

Gymnasium

Das planen Geretsrieds drei beste Abiturienten

Es ist geschafft, das Abi liegt hinter ihnen. Alexandra Seebauer, Elena Pavlas und Sophie Loipholder sind die besten Absolventen des Geretsrieder Gymnasiums.

Geretsried Zwölf Jahre haben die Abiturienten, die am Freitag ihre Noten erfuhren, auf ihren Abschluss hingearbeitet. Alexandra Seebauer, Elena Pavlas und Sophie Loipholder hatten besonderen Grund zur Freude: In ihrem Abiturzeugnis steht jeweils eine Eins vor dem Komma. Die drei jungen Frauen sind die besten Absolventen des Abiturjahrgangs 2019 am Gymnasium in Geretsried.

„Ich bin natürlich vollkommen zufrieden“, sagt die 18-jährige Pavlas. „Es ist ein gutes Gefühl, dass man es geschafft hat.“ Dass sie mit der Note 1,2 ein Traumergebnis eingefahren hat, macht die Erleichterung noch größer. Ein klein bisschen Wehmut schwingt dennoch mit, wenn die drei Damen über das Ende ihrer Schulzeit sprechen. „Es ist schade, dass man viele Mitschüler in Zukunft kaum mehr sehen wird“, meint Pavlas. Bei ihrer Abiturreise haben die drei allerdings noch ausgiebig Zeit, eine Woche mit ihren Schulfreunden zu genießen. Beim Trip nach Kroatien Anfang Juli – gut 80 Abiturienten des Geretsrieder Gymnasiums sind mit von der Partie – wird der Abschluss gefeiert. Auch der Abiball, der in der Loisachhalle stattfinden wird, ist eine Gelegenheit, mit Mitschülern und Lehrern auf die bestandene Prüfung anzustoßen.

Danach trennen sich die Wege: Sophie Loipholder aus Dietramszell ist die einzige aus dem Spitzentrio, die noch nicht sicher ist, wo ihre Reise hingehen wird. Alexandra Seebauer aus Wolfratshausen hat schon einen konkreten Plan. Sie wird ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Rettungsdienst absolvieren. Für die Jahrgangsbeste – sie fuhr einen 1,0-Durchschnitt ein – ist das eine Vorbereitung auf ihre berufliche Wunschzukunft. „Ich möchte Medizin studieren“, sagt die 17-Jährige. Studieren möchte Pavlas auch. Sie hat sich allerdings noch nicht entschieden, welchen Weg sie einschlagen will. Fest steht für sie: Nach den zwölf Schuljahren nimmt sie erstmal eine Auszeit vom Lernstress. „Ich möchte arbeiten und verreisen“, sagt sie. Sie habe sich bereits Geld auf die Seite gelegt, „um etwas von der Welt zu sehen“.

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Eine Frage wird den Abiturientinnen derzeit häufig gestellt: Nachdem eine Protestwelle samt Online-Petition gegen das angeblich zu schwere Mathe-Abitur in Bayern für Aufregung sorgte, „will fast jeder wissen, wie schwierig die Prüfung denn wirklich war“, sagt Loipholder. Für die 18-Jährige, die Mathematik neben Physik als Lieblingsfach bezeichnet, war es zwar „nicht leicht, alles sofort zu verstehen, aber man konnte es lösen“. Seebauer war sich weniger sicher, dass ihre Abschlussprüfungen optimal gelaufen waren. „Ich dachte, ich hätte meinen Notenschnitt mit den Prüfungen eher ein bisschen verschlechtert“, sagt sie bescheiden.  

dst

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