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Wird durch einen Neubau ersetzt: Das Eckhaus der Sparkasse an der Egerlandstraße. 

Geschäftsstelle an der Egerlandstraße

Planungen für Neubau im Zentrum laufen: Sparkasse will 2020 abreißen

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Die Sparkasse will ihr Gebäude an der Egerlandstraße abreißen und durch einen Neubau ersetzen. Die Pläne sind bereits weit fortgeschritten.

Geretsried – Verläuft alles nach Plan, beginnt die Sparkasse im April nächsten Jahres, ihr bestehendes Gebäude an der Egerlandstraße abzureißen. Im Anschluss wird ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage gebaut – „vorbehaltlich der entsprechenden Genehmigungen“, betont Vorstandsmitglied Christian Spindler auf Anfrage unserer Zeitung. Anfang September soll der Bauantrag bei der Stadt eingereicht werden.

Vorgesehen ist ein fünfgeschossiges Gebäude. An der Ecke zum Karl-Lederer-Platz sind sieben Stockwerke geplant. Solch eine Eckbetonung durch eine Art Turm hatte der Gestaltungsbeirat bestehend aus unabhängigen Architekten vorgeschlagen, den der Stadtrat wie berichtet einberufen hat. Letzterer hätte sich in dieser exponierten Lage sogar einen achtgeschossigen Turm vorstellen können. Zum Vergleich: Das Wohn- und Geschäftsgebäude PulsG am Karl-Lederer-Platz wird siebengeschossig.

Ursprünglich hatte die Sparkasse mit sechs durchgängigen Vollgeschossen gerechnet. Die Vorschläge des Gestaltungsbeirats wurden laut Spindler eingearbeitet. Mitaufgenommen wurde etwa eine Arkadenlösung an der Seite zum Karl-Lederer-Platz – wie gegenüber beim BGZ-Gebäude. Hinsichtlich der Höhe sagt Spindler: „Acht Geschosse wollten wir nicht.“ Der Entwurf entspreche nun aber dem Wunsch ein urbanes, markantes Gebäude zu schaffen. „Es ist eine gewisse Eckbetonung gewährleistet und die Lösung bildet einen zentralen Punkt, ohne zu dominant zu werden“, so Spindler. Aktuell warte die Sparkasse auf Rückmeldung von Stadt und Gestaltungsbeirat.

Lesen Sie auch: Neubau im Zentrum: Trotz Klage hält Baugenossenschaft an Plänen fest

Parallel leert sich das bestehende Haus an der Egerlandstraße. Der letzte der acht Wohnungsmieter ziehe Ende September aus, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Das hat ganz gut funktioniert.“ Die Sparkasse habe vor einem Jahr die Gespräche aufgenommen und Wohnungsangebote mit Unterstützung durch die Baugenossenschaft weitergegeben. So hätten alle entsprechende Alternativen gefunden.

Mit dem einzigen Gewerbemieter müsse der Auszugstermin noch abgestimmt werden, erklärt Spindler. Er werde vermutlich nach dem Weihnachtsgeschäft sein. Die Geschäftsstelle der Bank hat bereits eine Übergangslösung für die Bauzeit gefunden: Voraussichtlich zum Jahresende zieht sie ins PulsG um.

Im Neubau an der Egerlandstraße – der Vorstandsvorsitzende rechnet mit einer Bauzeit bis mindestens Ende 2021 – soll die Sparkasse mehr Platz bekommen. „Es ist eine Chance, unsere Geschäftsstelle neu aufzustellen“, sagt Spindler. Deren Räume sind im Erdgeschoss und ersten Stock vorgesehen. Unten soll es zudem wieder eine Gewerbefläche geben – etwa im Bereich des jetzigen Juweliers. Im übrigen Gebäude entstehen etwa 24 Wohnungen im Normalpreissegment, die die Sparkasse vermieten will. In der Tiefgarage sind zirka 23 Parkplätze geplant. „Bisher hatten wir keine eigenen Parkplätze für Mieter und Mitarbeiter“, so Spindler. Über die Investitionssumme könne er noch nichts sagen.

Mit dem Abriss und Neubau schließt sich die Sparkasse an die anstehende Großbaustelle an der Egerlandstraße an. Wie berichtet will die Baugenossenschaft noch in diesem Jahr ihre gegenüberliegende Häuserzeile abbrechen und im Februar mit dem Aushub für ein neues Wohn- und Geschäftshaus beginnen.

Sparkassenchef Helmut Schleweis bereitet Bankkunden auf höhere Kosten vor - wegen der Taktik der EZB.

sw

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