Eine Band
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Rockten beim Geretsrieder Kulturherbst den Roten den Pavillon: Die fünf Musiker der Band „Merged“.

Junge Geretsrieder Band

Publikum stellt fest: Von „Merged“ darf’s gerne mehr sein

Sie ist noch relativ jung, doch beim Geretsrieder Kulturherbst machte die Band „Merged“ dem Publikum Lust auf mehr.

Geretsried – Am Kulturherbst fällt auf, wie sich das Publikum täglich verändert. Da kommen die gediegenen Klassikfans, dann wieder die lässigen Rock ’n’ Roller. Mal sieht man die Fans des gepflegten Kabaretts über den Festplatz schlendern. Am Donnerstagabend im Roten Pavillon rockte die Jugend. Die Geretsrieder Band „Merged“ mischt gecoverte Pop- und Rockhits aus den 1990ern-Jahren bis heute zu ihrem eigenen Stil mit energisch frischem Esprit (wir berichteten). Der kraftvolle Sound der Jungs um Leadsängerin Laura Dessel hallte über den Platz und lockte zusehends die Besucher ins Zelt. Am Ende war der Pavillon so gut gefüllt, wie heuer noch nicht – die Leute tanzten, sangen und feierten die Band mit lautstarken „Wows“.

Nach wenigen Minuten sprang der Funke über

Den Draht zum Publikum aufzubauen, ist wohl die größte Kunst aller Musiker, natürlich neben dem handwerklichen Können am Instrument. Der Draht, das ist der Groove, der das Publikum locker macht. Wie das funktioniert, war beim Auftritt der jungen Band sehr schön zu beobachten. So standen anfangs schon eine Menge Leute im Halbkreis an der Zeltwand entlang mit sicherem Abstand zur Bühne. Diesen Leerraum zu füllen und die Stimmung aufzubauen, das ist die Herausforderung: „Merged“ hat’s geschafft mit Songs wie dem Rock-Hit „Sex on Fire“ von Kings of Leon, dem Rock ’n’ Roll „Stab you in the Heart“ von Green Day und der wunderschönen Pop-Ballade „Wicked Game“ von Chris Isaak.

„Merged“ das sind klasse Musiker, blutjung und echt taff. Marcus Reiners (22 Jahre, Schlagzeug) aus Gelting, Laura Dessel (20 Jahre, Leadgesang) aus Wolfratshausen und die Geretsrieder Oliver Fichtner (19 Jahre, Gitarre), Kosta Kapalidis (23 Jahre, Gitarre und Gesang) und Eduard Schweighardt (22 Jahre, Bass). „Wollt Ihr eine Pause?“ Ein klares „Nein“ vom Publikum und weiter ging’s im Programm mit Superhits, die zusehends die Stimmung anfachten: „Hold the Line“ von Toto und „Nah Neh Nah“ von Vaya con Dios. Ihr erstes Konzert am Kulturherbst meisterten sie bravourös. (Andrea Weber)

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