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Wieder jede Menge Arbeit wird auf die ESC-Defensive um (v. li.) Dominic Fuchs, Bernhard Jorde, Torhüter David Albanese und Benedikt May in Memmingen zukommen. 

Eishockey

Qualität in allen Bereichen

Der ECDC Memmingen ist auch im dritten Play-off-Duell der große Favorit, doch die Geretsrieder River Rats wollen bei ihrem Gastspiel im Unterallgau die Partie möglichst lange offen halten.

Geretsried – Mit großen Hoffnungen war das Geretsrieder Eishockeyteam in das Play-off-Viertelfinale gegen den ECDC Memmingen gestartet. Doch nach den beiden Niederlagen (3:9, 0:7) muss man klar feststellen: Ein Klassenunterschied ist nicht zu übersehen. Zumal der Kader der Indians, bei denen die River Rats an diesem Freitag um 20 Uhr zum insgesamt dritten Match der Serie antreten, mit Topspielern gespickt ist.

Dazu zählen nicht nur Keeper Jochen Vollmer, Lubor Pokovic, Antii-Jussi Miettinen, Dominik Piskor, Jan Benda (derzeit verletzt) oder der lettische Nationalspieler Kirils Galoha. Auch der gebürtige Tscheche Patrik Beck kam in beiden Duellen schon auf acht Scorerpunkte. Nach diversen Stationen in seiner Heimat spielte der 38-Jährige zwei Jahre in Bremerhaven und wurde dort Meister der DEL 2. Einige deutsche Meisterschaften hat auch Eddy Rinke-Leitans in seiner Vita: Der 26-Jährige holte den Oberligatitel mit Nauheim (2012/13), wurde 2014 unter anderem mit dem Geretsrieder Markus Janka Deutscher Meister mit Ingolstadt, und 2017 DEL 2-Titelträger mit Frankfurt. Sieben Punkte (vier Tore/drei Assists) verbuchte der gebürtige Ebersberger bislang in der Serie.

„Memmingen hat eine brutale Qualität auf allen Positionen – von Torhüter Vollmer angefangen über die Verteidigung mit Pokovic bis hin zur Offensive, in der Miettinen, Galoha, Rinke-Leitans, Beck oder Piskor den Ton angeben“, so die Erkenntnis von Ludwig Andrä. Der ESC-Trainer räumt „zwei klare Niederlagen“ ein, zeigt sich aber dennoch zuversichtlich: „In beiden Partien haben wir zumindest 30 Minuten mitgehalten. In Memmingen lagen wir zu diesem Zeitpunkt nur 2:3 zurück und zu Hause konnten wir bis dahin ein 0:0 stemmen“, so der 45-Jährige. Seine Strategie: „Wir müssen daher versuchen, das Spiel länger offen zu halten. Und das kann nur gelingen, wenn wir die Überlegenheit von den Indians mit viel Herz, Kampfgeist und Leidenschaft ausgleichen.“

Zumindest steht den River Rats mit Dominik Meierl wieder ein zweiter gelernter Mittelstürmer zur Verfügung. Topscorer Ondrej Horvath muss wegen seiner Rückenverletzung noch pausieren. Das Tor wird wie am Sonntag David Albanese hüten; Martin Morczinietz kommt zwei Tage später beim vierten und vielleicht schon entscheidenden Match zum Einsatz.  gos

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