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Die Bedeutung des Nobelpreises erklärten (v. li.) Bastian Beigel, Tobias Kröpfl, Jonas Kellerer und Gabriel Tietze. 

Vortragsabend in der Aula

Realschüler sollen über „Respekt“ referieren und überraschen das Publikum

Respekt lautet das Thema, 15 Minuten Zeit hatte jede Gruppe für ihre Präsentation: Bei einem Vortragsabend zeigten die Geretsrieder Realschüler, was in ihnen steckt. 

Geretsried – „Projektpräsentationen werden im Berufsleben der Schüler eine wichtige Rolle spielen“, glaubt Gabriele Rau. Deshalb hat die Realschullehrerin am Mittwoch wie in den vergangenen vier Jahren eine Veranstaltung in der Aula organisiert: Gruppen von zwei bis vier Schülern präsentierten 15-minütige Vorträge zum Thema „Respekt“. Sie entstanden sind aus 40-Minuten-Präsentationen, die in den neunten Klassen eine Deutschschulaufgabe ersetzen.

Die Bedeutung des Nobelpreises erklärten (v. li.) Bastian Beigel, Tobias Kröpfl, Jonas Kellerer und Gabriel Tietze.

Ihre Arbeiten so stark zu kürzen, stellte zweifellos eine Herausforderung für die Mädchen und Buben dar. „Die haben um jeden Satz gerungen“, berichtet Rau. Die Schüler schafften es aber, zu zeigen, wie vielfältig Respekt interpretiert werden kann. Bastian Beigel, Tobias Kröpfl, Jonas Kellerer und Gabriel Tietze setzten sich mit dem Nobelpreis auseinander. Was Bionik mit Klettverschlüssen und Dachziegeln zu tun hat, erklärten Regina und Stefanie Aichler sowie Helena Baier und Melanie Meinelt. Zwei Vorträge bezogen sich auf die jüngere deutsche Geschichte: Seydi Kacti, Maxi Aichler. Lukas Forster und Philipp Clemens zollten der jungen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ Respekt, weil sie in der Zeit des Nationalsozialismus ihr Leben riskierten. Etwas ambivalenter war die Figur des Fabrikanten Oskar Schindler, der zwar über 1200 Juden durch eine Beschäftigung in seiner Firma das Leben rettete, aber anfangs eben auch nur an seinen persönlichen Vorteil dachte. Stella Pelz, Laura Wimmer und Cora Eiblmaier beleuchteten nahezu allen Facetten dieses Mannes, indem sie unter anderem auch ein Interview mit einem Holocaust-Überlebenden nachspielten. Mit Fair Trade beschäftigten sich Till Rußmann, Dominik Fleischer, Jim Dreier und Mathis Tomsu. Passend dazu verkaufte die Schülerfirma „Kipepeo“ Kuchen aus fair gehandelten Zutaten.

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Im zweiten Teil des Vortragsreigens stand die Auseinandersetzung mit Biochemie im Fokus. Julia Henneberg, Dennis Bock, Roko Buric und Selina Wammetsberger warnten vor den Gefahren übermäßigen Zuckerkonsums. Chiara Coskun, Magdalena Schwaighofer, Carina Wagner und Larissa Gebhart erklärten, welche Wirkung die Schmerzmittel Aspirin, Ibuprofen und Paracetemol haben. Mit einer von Irene Hansch und Sabine Leupold vorgetragenen Abhandlung über das umstrittene Pflanzengift Glyphosat sowie einem Umweltschutz-Appell von Romy Todt, Elmo Hüller und Stefanie Reichel endete der informative Abend. Den Respekt des applaudierenden Publikums hatten sich die Schüler verdient.

Peter Herrmann

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