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Rock im Bühnennebel: Die Gruppe „Reboot“ im Geltinger Hinterhalt.

Hiesige Musiker treten gemeinsam auf

„Reboot“ im Hinterhalt: Familie, Karriere und Funk

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Gelting – Die Rockband „Reboot“ spielte im Geltinger Hinterhalt. Die beiden Keyboarder machten das Besondere aus.

Wie klein ist doch die Welt, auch unter Musikern. Keyboarder Burkard „Buko“ Stimmel aus Achmühle ist erstens der Onkel des preisgekrönten Bassbariton-Sängers Thomas Stimmel und zweitens selbst seit seiner Jugend leidenschaftlicher Musiker. Sein Metier sind Rock, R & B und Funk. Zusammen mit seinem Jugendfreund Sebastian Schimmelpfennig aus Icking hat er vor rund vier Jahren die Rockband „Reboot“ gegründet. Am Wochenende spielten sie im Geltinger Hinterhalt.

In der Gruppe spielen Musiker ehemals regional bekannter Bands, die die Tölzer Rockszene aufgemischt haben, „Mister Hip“ zum Beispiel, die „Gamblers“, „Kaleidoscope“ und „Five Easy Pieces“. Sie alle sind, neben Karriere und Familie, Musiker mit Leib und Seele. Einmal jährlich nehmen die Herren ihre Instrumente in die Hand und booten sich – wie ihr Bandname „Reboot“ verrät – für einen Auftritt im Hinterhalt. Und wieder einmal kamen viele Fans. Die Stimmung war bombig, es wurde getanzt bis spät am Abend.

Das Besondere an „Reboot“ sind die zwei Keyboarder. „Wir ergänzen uns perfekt“, sagt Thomas Stimmel über sich und Sebastian Schimmelpfennig. Übernimmt der eine den Leadpart, begleitet der andere und umgekehrt. Der volle und vielschichtige Klang der Gruppe würde ohne die ehemaligen „Gambler“-Mitglieder Klaus Wiedemann aus Achmühle (Bass), Jürgen Beier aus Geretsried (Gitarre) und dem neu dazu gekommenen Schlagzeuger Christian Goppel aus Schäftlarn nicht funktionieren. Die Musiker kennen sich seit der Jugendzeit. Sie haben Familie und Karriere gemacht, sich aber nie aus den Augen verloren.

Schimmelpfennig ist Tontechniker beim Fernsehen, Stimmel ist bei einer großen Roboterfirma angestellt, Beier ein Produktmanager, Wiedemann arbeitet für einen bekannten Autozulieferer und Schlagzeuger Göppel organisiert als Übertragungstechniker große Veranstaltungen wie zum Beispiel die Fußballweltmeisterschaft.

Der Rock, der Funk, der honorige Disco – diese Stile haben sie nie losgelassen. Nach so vielen Jahren Bühnenerfahrung sind sie exzellente Könner, die die anspruchsvolle Musik von Pink Floyd, Alan Parsons oder den mitreißenden Funk von Steely Dan und Supermax perfekt präsentieren können, als wären es die Originale selbst. „Hey Nineteen“ zum Beispiel, „Aint‘ No Sunshine“ und „Free Falling“ von Tom Petty and the Heartbreakers.

Zur großen Überraschung kam am Samstag die bekannte Münchner Sängerin Sandrina Sedona spontan dazu und präsentierte mit ihrer außergewöhnlich wandelbaren Stimme „Purple Rain“ zu Ehren des kürzlich verstorbenen Musikers Prince.

web

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