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Ein Bild der Zerstörung: Im November 2015 wurde die Brunnenfigur am Karl-Lederer-Platz umgeworfen.

Restaurierung fast abgeschlossen

Zerstörte Brunnenfigur kehrt im Frühjahr zurück

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Geretsried - Die Restaurierung der zerstörten Brunnenfigur ist  fast abgeschlossen. Die Grazie soll im Frühjahr wieder am Karl-Lederer-Platz stehen.

In der Nacht auf den 20. November 2015 stürzte eine der drei Brunnenfiguren am Karl-Lederer-Platz vom Sockel. Dass der Sturm die Skulptur samt Wintereinhausung umgeworfen hatte, hielt die Polizei eher für ausgeschlossen. Sie ging von Vandalismus aus. Die mutmaßlichen Täter wurden nie gefasst. Bürgermeister Michael Müller sprach damals von einem Anschlag auf die Identität der Stadt und einem „barbarischen Akt“. Im Frühjahr nächsten Jahres soll die restaurierte Brunnenfigur an ihren angestammten Platz zurückkehren.

Die drei Wasserträgerinnen des Künstlers Prof. Wilhelm Srb-Schlossbauer – im Volksmund gerne auch Grazien genannt – stehen seit mehr als 50 Jahren am Karl-Lederer-Platz und sind zu einem Wahrzeichen von Geretsried geworden. Entsprechend groß war das Entsetzen, als die mittlere Figur in mehrere Teile zerbrochen am Boden lag. Lange wurde darüber diskutiert, ob und wie das Ensemble wiederhergestellt werden soll. Im April dieses Jahres entschied der Kulturausschuss, die Skulptur restaurieren zu lassen. Kosten: 5000 bis 10 000 Euro.

Im Hauptausschuss diese Woche wollte CSU-Fraktionssprecher Volker Reeh wissen, wann die Grazie an den Karl-Lederer-Platz zurückkehrt. Laut Bürgermeister Müller wird der beauftragte Steinmetz im Oktober mit seiner Arbeit fertig. „Es macht aber keinen Sinn, die Brunnenfigur aufzustellen und dann gleich einzuhausen.“ Die Skulptur soll nun im Frühjahr nächsten Jahres wieder aufgestellt werden. Bei dieser Gelegenheit, so bat Reeh, wird auch die Standfestigkeit der beiden anderen Wasserträgerinnen überprüft.

Zur Rückkehr der dritten Grazie wird es auch eine kleine Feierstunde geben. Wie berichtet haben Privatpersonen und Vereine über 4000 Euro für die Restaurierung gespendet, darunter die Griechische Gemeinde, die Egerländer Gmoi, die Sudetendeutsche und die Südostdeutsche Landsmannschaft, die Trachtengruppen der Banater Schwaben und der Deutschen aus Ungarn sowie die Siebenbürger Sachsen. Auch der Museums-Förderverein hat eine Spende angekündigt.

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