Auto fährt in Menschenmenge in Helsinki: Ein Toter

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Ein Schnippchen schlagen wollen die Geretsrieder um Marinus Poschenrieder (li.) ihrem Tabellennachbarn FC Gerolfing, der am heutigen Samstag auf dem Kunstrasenplatz im Isarau-Stadion zu Gast ist.

Fußball

Die richtige Einstellung zählt

Geretsried - Landesligist TuS möchte sich im heutigen Heimspiel (15 Uhr) gegen Tabellennachbar Gerolfing für Hinspielniederlage revanchieren.

Die Ausbeute des TuS Geretsried nach der Winterpause kann sich sehen lassen. In den jüngsten fünf Begegnungen holte der Landesliga-Aufsteiger zehn Punkte und hat damit vorerst die Abstiegs-Relegationszone der Tabelle verlassen. Bemerkenswert ist vor allem, dass die Elf von Florian Beham gegen den Drittplatzierten Hallbergmoos (3:0) und beim Fünften TuS Holzkirchen (2:1) wichtige Zähler eingefahren hat. Nur beim Klassenprimus Ismaning verloren die Geretsrieder zuletzt unglücklich mit 1:2.

Nun gilt es, weiter eifrig Punkte zu sammeln. Beste Gelegenheit bietet sich am heutigen Samstag, wenn der FC Gerolfing um 15 Uhr im Isarau-Stadion antritt. Der unmittelbare Tabellennachbar hat einen Zähler mehr auf dem Konto, jedoch noch die Nachholpartie gegen Freising zu absolvieren. „Gegen Gerolfing haben wir noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel waren wir trotz der roten Karte von Markus Baki überlegen, haben jedoch unsere Chancen nicht reingemacht“, erinnert sich Beham an die 0:2-Niederlage beim Ingolstädter Stadtteilklub. Der TuS-Coach kann personell gesehen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Christian Lautenbacher, Moritz Diemer und Siegfried Brandhofer fallen verletzungsbedingt aus. Für letzteren dürfte Markus Baki, zuletzt zweifacher Torschütze beim Derby in Holzkirchen, in die Stammformation rücken. Auch Hannes Huber gehört wieder zum Kader. „Hannes kann in der Offensive immer für Gefahr sorgen. Er ist eine Option auf der Außenbahn, wobei Michael Bachhuber und Moritz Fischer ihren Job sehr gut machen“, erklärt Beham, der Benjamin Fister und Christoph Klein für die Zweite Mannschaft des TuS abstellt.

Die Gerolfinger, die mit zwei Siegen (1:0 gegen Deisenhofen, 3:0 gegen Planegg) und zwei Niederlagen (1:4 gegen Rosenheim, 1:3 gegen Traunstein) aus der Winterpause gestartet sind, schwer einzuschätzen. „Da gibt es ein paar Individualisten wie Onur Keskin und Mariusz Suszko im zentralen Mittelfeld oder dem Brasilianer Adrian Robinson im Sturm als Vollstrecker. Aber in der Breite sind sie längst nicht so gut wie Ismaning aufgestellt“, sagt der 33-Jährige.

Dass sich der TuS gegen den direkten Konkurrenten eine Blöße gibt, glaubt Beham nicht: „Meine Jungs sind gut drauf, haben genügend Selbstbewusstsein. Wenn die Mannschaft die gleiche Einstellung wie in den vergangenen drei Partien an den Tag legt, sollte nichts schief gehen. Vor allem was die Burschen zuletzt in Holzkirchen herunter geradelt haben, war aller Ehren wert.“ Immerhin stand dort eine TuS-Mannschaft auf dem Rasen, die gerade mal über ein Durchschnittsalter von etwas über 21 Jahren verfügte. gos

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