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Familie hat Vorrang: ESC-Topscorer Ondrej Horvath (re.) ist in dieser Woche zum zweiten Mal Vater geworden. Seine Teilnahme am Trainingslager in Mittenwald ist deshalb fraglich.

Eishockey 

River Rats akklimatisieren sich in Mittenwald 

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ESC Geretsried absolviert dreitägiges Trainingslager in Mittenwald, wo auch die ersten „Heimspiele“ in der Bayernliga stattfinden werden. 

Geretsried – Die Bilanz von Sebastian Wanner nach den ersten Trainingswochen auf Eis und den beiden absolvierten Vorbereitungspartien beim EHC Klostersee (3:4) und ESV Buchloe (5:6) fällt nüchtern aus: „Das Freitagsspiel hat mir besser gefallen, am Sonntag hat uns etwas die Frische gefehlt“, sagt der Trainer des Geretsrieder Eishockeyteams. Auffällig war, dass die River Rats in beiden Partien übermäßig viele Strafzeiten kassiert haben. „Wir haben insgesamt 48 Minuten gezogen, das ist zu viel“, warnt Wanner. In Grafing hätten sich seine Schützlinge zum Beispiel durch Reklamieren selbst in die Bredouille gebracht. In Buchloe ahndeten die Schiedsrichter es schon, wenn man mit dem Schläger auf des Gegners Hose klopfte. „Schon komisch, in den Testspielen der anderen Bayernliga-Vereine gab es nur sechs oder acht Strafminuten“, wundert sich der ESC-Coach. Im Training in dieser Woche habe er das Thema angesprochen und eigens Zweikämpfe üben lassen. „Das müssen wir auf jeden Fall abstellen, dass wir zu oft auf der Strafbank sitzen“, betont Wanner. Und konditionell müssen die River Rats zulegen: „Am Sonntag haben die Kräfte etwas nachgelassen. Aber klar, es war das zweite Spiel des Wochenendes – das sind die Jungs nicht mehr gewöhnt.“

Ansonsten war er mit den Auftritten seiner Schützlinge zufrieden. Auch die beiden U 20-Akteure Matthias Merker und Paul Gania hätten ihre Sache gut gemacht: „Aber sie haben schon gesehen, welchen Unterschied es zwischen der DNL und der Herren-Bayernliga gibt.“ Verzichten mussten die Rats am Sonntag auf Ondrej Horvath. „Glückwunsch, er ist zum zweiten Mal Vater geworden“, freut sich der 42-Jährige mit seinem Topscorer. Zugleich bangt er um die Teilnahme des Tschechen am Trainingslager in Mittenwald: „Aber ganz klar – die Familie hat Vorrang.“

Eingewöhnen für die Bayernliga: Der ESC Geretsried absolviert sein Trainingslager in der Mittenwalder Eishalle, wo auch die ersten vier Heimspiele stattfinden werden. foto: red

Los geht’s an diesem Freitag. Um 14 Uhr steht die erste Eiszeit auf dem Plan, am Abend die zweite. Auch am Samstag und Sonntag schnüren die River Rats zwei- beziehungsweise einmal die Schlittschuhe. Dazwischen gibt’s immer jeweils eine Einheit auf dem Trockenen. „Wir werden noch einige Leistungstests durchführen, so wie auch schon im Sommertraining“, verrät Wanner. Außerdem möchte er noch an der Kraft und der Schnelligkeit seiner Akteure feilen. Zwar können sich die River Rats ans Mittenwalder Stadion gewöhnen, wo ja wegen der Baumaßnahmen in Geretsried die ersten vier Punktspiele stattfinden werden; Testspiele sind während des Trainingslagers diesmal nicht vorgesehen. „Leider hat es terminlich nicht geklappt“, so der Trainer, der gerne gegen den aufstrebenden Landesligisten TSV Farchant angetreten wäre. Auf die Idee, eventuell einen Klub aus der Alpenliga nach Mittenwald einzuladen, sei er erst zu spät gekommen. Nicht vergessen hat Wanner allerdings „ein gewisses Rahmenprogramm“ für seine Schützlinge. Vorgesehen ist unter anderem ein gemeinsamer Bowling-Abend.

Somit wird der ESC vor dem Saisonstart nur noch ein einziges Match bestreiten, und zwar am Freitag, 27. September, in Schongau (20 Uhr). Die als letzten Test vorgesehene Partie beim EHC Königsbrunn ist laut Wanner von den Schwaben aus unerfindlichen Gründen abgesagt worden. Aber beide Vereine stehen sich ja ohnehin zum Bayernliga-Auftakt am 4. Oktober gegenüber.

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