So früh wie seit Jahren nicht mehr können die River Rats im eigenen Stadion trainieren. Heute erwartet das Team von Rudi Sternkopf (re.) Schongau zum ersten Testspiel
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So früh wie seit Jahren nicht mehr können die River Rats im eigenen Stadion trainieren. Heute erwartet das Team von Rudi Sternkopf (re.) Schongau zum ersten Testspiel

EISHOCKEY

River Rats bestreiten das erste von sechs Vorbereitungsspielen

  • Thomas Wenzel
    VonThomas Wenzel
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Der Bayernliga-Konkurrent EA Schongau ist an diesem Freitag zu Gast in Geretsried. Für die River Rats ist es das erste Testspiel im sanierten und überdachten Heinz-Schneider-Eisstadion.

Geretsried – So früh wie seit Jahren nicht mehr startet das Geretsrieder Eishockeyteam in seine Vorbereitung – und das im eigenen Stadion. Seit Ende Juli gibt es Eis in der sanierten und überdachten Heinz-Schneider-Arena. „Anfangs waren wir nur einmal pro Woche auf dem Eis, das war eine gute Abwechslung während des Sommertrainings“, berichtet Coach Rudi Sternkopf. Seit vergangener Woche werde nun dreimal pro Woche regulär auf Schlittschuhen trainiert. „Das ist ein guter Zeitpunkt, wenn am 1. Oktober die Bayernliga-Saison beginnt“, meint der 54-Jährige.

Bis zum Auftakt mit dem Derby gegen den TEV Miesbach werden die River Rats sechs Vorbereitungspartien absolvieren. Gegner sind allesamt Ligakonkurrenten. „Das bietet sich ja an, damit keiner weite Fahrten auf sich nehmen muss“, sagt Sternkopf. Los geht es an diesem Freitag um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die EA Schongau. Die Mammuts zählten zu den acht Vereinen, gegen die der ESC in der abgebrochenen Saison 2020/21 noch antreten konnte. Dabei feierte man in Schongau einen 5:4-Sieg nach Verlängerung.

„Die Ergebnisse in den Testspielen sind für mich eher zweitrangig“, erklärt der Coach. Wichtig sei ihm ein ausgeglichener Spielverlauf über 60 Minuten. Insbesondere wolle man versuchen, „das umzusetzen, was im Training eingeübt wurde“. Sternkopf hat 16 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. Der Kader ist also nicht gerade üppig. Aber bei personellen Engpässen könne er auf junge Akteure aus dem von Sebastian Fottner und Martin Poschenrieder trainierten U 20-Team zurückgreifen, das in der Junioren-Bayernliga an den Start geht.

Mit an Bord sind auch die einzigen beiden Neuzugänge Jakob Heigl (Angriff) und Maximilian Freytag (Tor), die im Nachwuchs des SC Riessersee ausgebildet wurden. „Beide haben einen sehr guten Eindruck gemacht und sind schon gut integriert in die Mannschaft“, berichtet Sternkopf. Insbesondere auf Heigl hält er große Stücke: Der 23-Jährige wird als Rechtsaußen im ersten Block neben den Topscorern Ondrej Horvath und Florian Strobl stürmen.

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