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Ordentlich zur Sache ging es phasenweise im Derby Geretsried gegen Peißenberg, doch die River Rats um (blaue Trikots, v.re.) Stephan Englbrecht und Josef Reiter gewannen mit 3:2 in der Verlängerung. 

Eishockey

River Rats: Blaue Flecken und zwei Punkte

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ESC Geretsried startet in die Bayernliga-Abstiegsrunde mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung in einem teilweise ruppigen Match gegen Peißenberg. 

Geretsried – Einen gelungenen Einstand in der Bayernliga-Abstiegsrunde feierte das Geretsrieder Eishockeyteam am Sonntagabend: Die 490 Zuschauer sahen gegen den TSV Peißenberg zwar ein zerfahrenes, aber doch spannendes Match, das die River Rats schließlich mit 3:2 (0:0, 1:1, 1:1) in der Verlängerung gewannen. „Die zwei Punkte haben wir uns verdient, weil wir die Zweikämpfe angenommen haben und dieses Mal defensiv wieder besser gestanden sind“, urteilte ESC-Coach Sebastian Wanner, der ein „Spiel mit Play-off-Charakter“ gesehen hatte. TSV-Trainer Rainer Höfler fand sich mit der Niederlage ab: „Aufgrund der Anzahl der Chancen war der knappe Sieg für Geretsried verdient.“

Beide Teams traten ohne ihre Torjäger – bei den Hausherren fehlte der schwer verletzte Ondrej Horvath, bei den Gästen der grippekranke Lukas Novacek. Von Beginn an ging es ordentlich zur Sache, wobei insbesondere die Peißenberger den Körpereinsatz hin und wieder übertrieben. Nur unzureichend geahndet wurde ein Foul gegen Florian Strobl, der eine Platzwunde am Kopf erlitt, aber später weitermachen konnte. Geretsried versäumte es im ersten Drittel gleich zweimal in 5-3-Überzahl in Führung zu gehen. Ansonsten wogte die Partie über weite Strecken hin und her – beide Teams hatten ihre Chancen und beide Torhüter zeigten sich in guter Form.

Kurz nach Wiederbeginn brachte Tobias Estermaier die Gäste in Führung (21.), doch Dominic Fuchs gelang in Überzahl das 1:1 (30.). Weiterhin standen selten alle zwölf Mann auf dem Eis, doch die Überzahlsituationen blieben ohne Ausbeute. Daniel Merl sorgte mit einem schönen Schlenzer dann für das 2:1 (43.), ehe Peißenberg mit einer Schlussoffensive noch glücklich das 2:2 erzielte. In der Verlängerung waren dann 2:27 Minuten gespielt, als Stefano Rizzo den Puck bekam, den Torwart ausspielte und den 3:2-Siegtreffer markierte.

„Im ersten Drittel hätten wir mehr aus unseren Powerplays machen müssen. Und im Schlussabschnitt haben wir auch ein paar schöne Chancen liegen lassen“, stellte Sebastian Wanner fest, der hofft, dass der ESC in den nächsten Tagen noch einen Horvath-Ersatz verpflichten kann.

Geretsried - Peißenberg n.V. 3:2 (0:0, 1:1, 1:1)

Tore: 1:0 (20:38) Estermaier (M. Andrä 5-4), 1:1 (29:27) Fuchs (Merl, May 5-4), 2:1 (32:38) Merl (Reiter), 2:2 (56:54) Malzatzki (F. Höfler), 3:2 (62:27) S. Rizzo (Englbrecht). – Schiedsrichter:Stefan Storf. – Strafminuten: ESC 24, TSV 24. –Zuschauer: 490.

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