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Ihr letztes Spiel im Heinz-Schneider-Eisstadion absolvierten die River Rats im Februar – damals noch ohne Dach. 

Eishockey

River Rats sind wieder dahoam

  • Thomas Wenzel
    vonThomas Wenzel
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Nach neunmonatiger Bauzeit kann Bayernligist ESC Geretsried an diesem Sonntag erstmals wieder ein Heimspiel im renovierten und überdachten Heinz-Schneider-Stadion bestreiten. Um 18 Uhr ist der EHC Königsbrunn zu Gast, doch die Zuschauerzahl ist auf 200 limitiert.

Geretsried – Fast neun Monaten sind vergangen, seit die Geretsrieder River Rats zum letzten Mal auf eigenem Eis unterwegs waren. Am morgigen Sonntag um 18 Uhr findet nun gegen den EHC Königsbrunn das erste Heimspiel im sanierten und überdachten Heinz-Schneider-Stadion statt. „Es ist Zeit geworden“, schnauft Trainer Sebastian Wanner tief durch.

Ob sich gleich beim ersten Auftritt ein „heimisches Gefühl“ einstellen wird? „Das kann man nicht genau sagen, denn das Stadion sieht nach dem Umbau ganz anders aus“, hat Wanner festgestellt. Er hofft deshalb darauf, dass er mit seinen Schützlingen am Samstag zum Eingewöhnen eine kurze Einheit auf dem Eis absolvieren kann. „Aber wenn wir dann wieder in unserer eigenen Kabine sitzen, dann werden wir uns schon bald heimisch fühlen“, sagt der Trainer. Und nicht zuletzt möchte die Mannschaft den wegen noch ausstehender Bauarbeiten nur 200 zugelassenen Zuschauern ein tolles Heimdebüt bieten: „Die Jungs sind natürlich heiß auf das erste Match.“ Wanner hofft, dass die Motivation noch ein paar Prozent mehr Selbstvertrauen frei machen wird. Das werde gerade gegen einen Tabellennachbarn wie Königsbrunn unbedingt notwendig sein: „Im unteren Bereich der Tabelle sind alle auf einem ähnlichen Level.“

Die Gäste, die das Hinspiel mit 3:2 nach Verlängerung gewannen und zuletzt in Landsberg (7:8) und gegen Schongau (2:4) verloren, konnten ihre eigenen Erwartungen bislang nicht erfüllen. Bereits nach wenigen Wochen wurde Trainer Peter Schedlbauer gegen Waldemar Dietrich ausgetauscht; Routinier Matthias Forster fehlt krankheitsbedingt und der US-Amerikaner Hayden Trupp saß eine Sperre ab. „Besonders aufpassen müssen wir auf ihren Topscorer Jakub Sramek“, warnt der ESC-Coach, der nur auf Allrounder Daniel Merl (Zahn-OP) verzichten muss.

Nicht überrascht war Wanner vom Aus des EC Bad Kissingen, der zuletzt kein Stadion mehr zur Verfügung hatte und sich am Freitag offiziell vom Spielbetrieb zurückgezogen hat: „Wenn jetzt der Modus für die zweite Runde so geändert wird, so dass es nur noch einen Absteiger gibt, wäre das natürlich gut für uns.“ 

Albanese, Morczinietz – Stava, Englbrecht, Fuchs, Jorde, Tauber, Rieger, L. Rizzo – Strobl, Horvath, Berger, May, S. Rizzo, Reiter, Hölzl, Bursch, M. Köhler (?).

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